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Frühling macht Zecken mobil - Erste Borreliose-Fälle

Dieses Jahr sind in Mecklenburg-Vorpommern bereits mehr als 30 Borreliose-Infektionen nach Zecken-Stichen gemeldet worden. Die Krankenkasse Barmer rät zu Vorsicht.

Von dpa

08.03.2025

Spaziergänge in der Natur oder Gartenarbeit erhöhen das Risiko, von einem der Plagegeister gestochen zu werden. (Archiv)Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Spaziergänge in der Natur oder Gartenarbeit erhöhen das Risiko, von einem der Plagegeister gestochen zu werden. (Archiv)Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

© Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Angesichts des milden Wetters sind bereits Zecken aktiv. In diesem Jahr wurden schon 32 Borreliose-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet, wie die Krankenkasse Barmer unter Berufung auf Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres seien es 25 Infektionen gewesen. Insgesamt habe das RKI im vergangenen Jahr mehr als 400 Borreliose-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Die Kasse mahnte angesichts der beginnenden Gartensaison zur Vorsicht. Die Gefahr, sich durch Zeckenbisse zu infizieren, steige mit zunehmender Aktivität in der Natur. „Wer die ersten milden Tage für Ausflüge in die Natur oder die Arbeit im Garten nutzt, sollte sich, die Kinder und auch Haustiere anschließend auf Zecken untersuchen“, empfiehlt der Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern, Henning Kutzbach.

Wer eine Zecke auf seiner Haut findet, könne sie mit einer Zeckenkarte oder einer feinen Pinzette entfernen. So lasse sich das Infektionsrisiko mit Borreliose verringern. Sollte es bereits zum Stich gekommen sein, sollte die Einstichstelle beobachtet werden. Bilde sich eine ringförmige Hautrötung, sollten Betroffene die Hausärztin oder den Hausarzt aufsuchen. Dies könne ein Anzeichen für Borreliose sein. 

Auch Nerven, Gelenke und Herz können von den Bakterien befallen werden. Im schlimmsten Fall entstehen irreparable Langzeitschäden. Borreliose wird mit Antibiotika behandelt.

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