Panorama

Erster Feldhamster-Nachwuchs des Jahres erwartet

Traditionell bringt der Osterhase am Ostersonntag bunte Eier. In Metelen, im NRW-Grenzgebiet zu Niedersachsen und den Niederlanden, werden an einem speziellen Ort kleine Feldhamster erwartet.

Von dpa

02.04.2026

Ein Feldhamster-Weibchen beobachtet im NRW-Artenschutzzentrum aus der Öffnung der künstlichen Höhle die Umgebung.David Ebener/dpa

Ein Feldhamster-Weibchen beobachtet im NRW-Artenschutzzentrum aus der Öffnung der künstlichen Höhle die Umgebung.David Ebener/dpa

© David Ebener/dpa

Mit den ersten Feldhamstern des Jahres rechnet das Projektteam im Artenschutzzentrum des Landes Nordrhein-Westfalen zu Ostern. „Wir erwarten jetzt, dass die ersten Würfe am Wochenende kommen“, sagte Tierpfleger Jörg Kritschker der Deutschen Presse-Agentur. Das Artenschutzzentrum in Metelen im Münsterland ist der Dreh- und Angelpunkt der Bemühungen, den Feldhamster in NRW vor dem Aussterben zu bewahren. 

Rund 160 Feldhamster werden in dem Artenschutzzentrum einzeln in großen Boxen gehalten. Das Projektteam hat Mitte März 72 Tiere für die Zucht ausgesucht. Ein wichtiges Kriterium bei der Verpaarung ist, die genetische Vielfalt zu sichern. Jeweils ein Weibchen und ein Männchen kamen vier Nächte lang in einer Box zusammen, um für Nachwuchs zu sorgen. Nach 19 Tagen Tragezeit wird mit Spannung erwartet, wie viele Jungtiere es sein werden.

Ein Weibchen und ein Männchen bei der Verpaarung. David Ebener/dpa

Ein Weibchen und ein Männchen bei der Verpaarung. David Ebener/dpa

© David Ebener/dpa

Bereits seit dem Jahr 2017 werden Feldhamster im NRW-Artenschutzzentrum nachgezüchtet. Dafür wurden anfangs einige freilebende Tiere nahe Zülpich bei Aachen gefangen. Tiere aus einer Zucht in Rotterdam kam hinzu. Das Zentrum ist auch im Austausch mit dem Gaia-Zoo Kerkrade. 

Pro Jahr werden zwischen 200 und 300 Feldhamster aus Metelen ausgewildert. Auch in diesem Jahr ist das in NRW geplant. Zahlreiche Tiere aus Metelen sind in den vergangenen Jahren auch in den Niederlanden und Belgien ausgewildert worden. 

 

Bereits seit 2017 werden im NRW-Artenschutzzentrum Feldhamster nachgezüchtet. David Ebener/dpa

Bereits seit 2017 werden im NRW-Artenschutzzentrum Feldhamster nachgezüchtet. David Ebener/dpa

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Tierpfleger Jörg Kritschker betreut im NRW-Artenschutzzentrum die rund 160 Feldhamster.David Ebener/dpa

Tierpfleger Jörg Kritschker betreut im NRW-Artenschutzzentrum die rund 160 Feldhamster.David Ebener/dpa

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Projektleiterin Anika Hirz sucht die Tiere für die Verpaarung aus. David Ebener/dpa

Projektleiterin Anika Hirz sucht die Tiere für die Verpaarung aus. David Ebener/dpa

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Ein Feldhamster-Männchen wird in einem Plastikbehälter in die Großbox eines Weibchens gesetzt. So können sich die Tiere erst einmal beschnuppern. David Ebener/dpa

Ein Feldhamster-Männchen wird in einem Plastikbehälter in die Großbox eines Weibchens gesetzt. So können sich die Tiere erst einmal beschnuppern. David Ebener/dpa

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