Ungewöhnlich viele Robben tauchten binnen kurzer Zeit im Herbst 2024 an Rügens Küste auf. Hätten zwei Fischer dies zumindest teils verhindern können? Diese Frage soll nun vor Gericht geklärt werden.
Ungewöhnlich viele Robben tauchten binnen kurzer Zeit im Herbst 2024 an Rügens Küste auf. Hätten zwei Fischer dies zumindest teils verhindern können? Diese Frage soll nun vor Gericht geklärt werden.
Für wichtige Ziele zum Schutz der Artenvielfalt ist gerade Halbzeit. Ein Zwischenbericht zeigt: Es läuft zu langsam. In Armenien geht es jetzt darum, wie die Staaten ihre Ziele noch erreichen können.
Die internationalen Programme laufen seit Jahren. Sonst sähe es schlecht aus für das Überleben der Wanderfische.
Vor vier Jahren einigte sich die Staatengemeinschaft auf ein Rahmenabkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt. Aber es läuft schleppend. Ab Montag will die Weltnaturkonferenz dazu verhandeln.
Tränengas in Tirana, Steine und Molotowcocktails in Korca: Die Proteste gegen Missstände an den Hochschulen erreichen weitere Städte. Viele Albaner sind seit langem zornig auf Ministerpräsident Rama.
2019 schrieben 1,7 Millionen Menschen in Bayern per Unterschrift der Regierung mehr Arten- und Naturschutz vor. Nun droht ein neuer Streit, weil das damalige Gesetz überarbeitet wird.
Einst trockengelegte Moore werden renaturiert, damit sie wieder CO2 speichern. Für die Betreuung der Maßnahmen werden viele Moorspezialisten benötigt. In Niedersachsen werden die Ersten ausgebildet.
Die Fahrrinne der Unter- und Außenelbe ist von 2019 bis 2021 ausgebaggert worden. Doch Containerschiffe konnten die versprochenen Tiefen in vergangenen Jahren nicht nutzen.
Schutzgebiete sollen die Natur bewahren. In Deutschland gibt es zahlreiche von ihnen. Doch bieten sie wirklich, für was sie ausgewiesen wurden?
Wie gefährlich sind Wölfe wirklich - und wie lassen sich Schafe, Ziegen und Kälber schützen? Eine Vorlesungsreihe nimmt die emotionale Debatte wissenschaftlich unter die Lupe.
Mehr als ein Jahr haben Fischerei- und Umweltverbände mit zwei Ministerien darüber gesprochen, wo in Zukunft nicht mehr gefischt werden darf. Als Nächstes befasst sich das Parlament mit dem Fall.
Seit mehr als zwei Jahren kommt die Afrikanische Schweinepest auch in Hessen vor. Nun soll ein digitaler Meldeweg zur Bekämpfung und Vorsorge Abhilfe schaffen.
Von Tagfalter-Monitoring bis Weltbiodiversitätsrat: Josef Settele prägte die Forschung zum Artenschutz weit über Deutschland hinaus.
Wie geht es weiter mit der Krabbenfischerei? Umweltminister Goldschmidt setzt auf Dialog mit den Fischern – doch bisher fehlt eine Einigung. Klappt das noch vor der Wahl?
Der trockene und heiße Sommer sorgte für einen schwierigen Start in die Schwammerlsaison. Der Regen dieser Tage könnte Pilzsammlern in Bayern doch noch gut gefüllte Körbe bescheren.
Ob Kranich, Haselmaus oder Feuersalamander: Wer Tiere beobachtet und seine Sichtungen meldet, kann wichtige Daten für den Naturschutz in Hessen liefern.
Mehr als 60 Projekte bewarben sich beim Wettbewerb „Zukunft Ehrenamt“. Was die ausgezeichneten Initiativen besonders macht und welche Themen im Fokus standen.
Der Westerwaldkreis genehmigte die Jagd auf den Wolf „GW2478m“ - dagegen zogen Naturschützer vor Gericht. Nun liegt eine neue Entscheidung zu dem Fall vor.
Der Westerwaldkreis genehmigte die Jagd auf den Wolf „GW2478m“ - dagegen zogen Naturschützer vor Gericht. Nun liegt eine neue Entscheidung zu dem Fall vor.
Bei Ilmenau streift nun auch ein „Pinselöhrchen“ durch den Thüringer Wald. Warum das Artenschützer besonders freut.
Frösche, Kröten, Unken und Molche gelten weltweit als am stärksten gefährdete Wirbeltiergruppe, ihre Bestände nehmen stark ab, auch in Berlin. Was jetzt wichtig ist.
Stein-, Dohlen- und Edelkrebs kämpfen ums Überleben: Die gebietsfremden Flusskrebse verbreiten hierzulande eine tödliche Tierseuche. Was droht den heimischen Arten und lässt sich das Sterben stoppen?
Zur Rast im Wattenmeer werden in diesen Tagen Millionen von Zugvögeln an der Nordseeküste erwartet. Interessierte können das Naturschauspiel bei den Zugvogeltagen im Nationalpark mitverfolgen.
Invasive Flusskrebse verdrängen heimische Arten im Südwesten. Wie Naturschützer versuchen, den Rückgang zu stoppen.
Grauer Asphalt war gestern: Zehn Schulen verwandeln ihre Schulhöfe in grüne Oasen – mit eigenen Ideen und finanzieller Unterstützung.
Mindestens 120.000 Waschbären sollen in Hessen leben; Tendenz steigend. Land und Kommunen schärfen Regeln nach – von ganzjähriger Jagd bis zur Prämie für Jäger.
Der Waschbär breitet sich in Hessen immer weiter aus. Wieviel Tiere wurden 2024/25 erlegt?
Nach 31 Rissereignissen soll der Wolf „GW2478m“ im Westerwald gejagt werden dürfen. Was das Gericht zu dieser Entscheidung bewogen hat.
Seit Jahren wird bei Magdeburg ein aus Asien eingeschleppter Baumschädling gejagt. Nun ist wieder ein Exemplar des Laubholzbockkäfers in eine Falle gegangen. Was das bedeutet.
Rumänien erlaubt in diesem Jahr den Abschuss von bis zu 969 Bären. Die Regierung reagiert damit auf zahlreiche Angriffe – trotz Kritik von Tierschützern und Widerstands des Staatspräsidenten.
Im Lüntener Wald messen Forscher in Echtzeit, wie Moore Treibhausgase speichern – und erleben, wie seltene Tiere und Pflanzen zurückkehren. Ein Ortsbesuch in Gummistiefeln.
Giftig, relativ nutzlos für Insekten – und jetzt breitet sich Kirschlorbeer mancherorts auch noch an Waldrändern aus. Illegal abgekippte Gartenabfälle verschärfen das Problem.
Die Kampenwand ist ein beliebter Ausflugsort im Chiemgau. Seit Jahren gab es Streit darüber, ob dort eine neue Seilbahn gebaut werden soll. Nun hat der VGH entschieden - mit einer Einschränkung.
Weniger Wasser, weniger Kraniche: In Linum sorgt die Trockenheit für Sorgen. „Wir wünschen uns Regen“, sagt Bürgermeister Perschall.
Zugvögel und Krähen richten Schäden auf Brandenburgs Feldern an. Der Bauernverband will dagegen vorgehen und dringt auf Unterstützung des Landes. Kommt ein Modellprojekt?
Der Aalbestand ist stark zurückgegangen. Besatzmaßnahmen sollen helfen. Doch es gibt auch Kritik an den Maßnahmen.
Luchskatze Mia startet ihr Abenteuer im Westerzgebirge. Was die Ortungsdaten über ihr neues Leben verraten könnten. Sie ist der zehnte Luchs, der seit 2024 in Sachsen ausgewildert wurde.
Klimawandel, Straßenverkehr und verbautes Ufer: Warum Fischotter in Baden-Württemberg selten sind, was man über die Tiere weiß und welche Maßnahmen ihre Rückkehr unterstützen könnten.
Fischotter kehren langsam zurück, doch Flussbegradigungen und Schadstoffe machen ihnen zu schaffen. Welche Lösungen schlagen Experten vor?
Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Tierart wurde mittlerweile in ganz Schleswig-Holstein nachgewiesen. Sie wandern vom Südosten des Landes in den Norden. Brutvögel sind dadurch bedroht.
Das Verwaltungsgericht Augsburg schiebt dem Abschuss von Wölfen im Oberallgäu einen Riegel vor. Welche Gründe sprechen aus Sicht der Richter gegen die Entscheidung des Landratsamts?
Naturschutzverbände scheitern mit Eilanträgen gegen die umstrittene Allgemeinverfügung zum Abschuss von Wölfen. Im Lahn-Dill-Kreis dürfen nun Tiere „entnommen“ werden.
Im Nationalpark Wattenmeer sorgen hauptamtliche Ranger dafür, dass Natur ungestört Natur sein darf. Die Anrainerländer wollen nun das Einsatzrevier erweitern – nicht überall stößt das auf Zustimmung.
Bislang sind im Nationalpark Wattenmeer Ranger vor allem an der Küste und auf den Inseln im Einsatz. Geht es nach den Landesregierungen, könnte ihr Einsatzgebiet künftig größer werden.
„Jahrzehntelang wurde die Landschaft trockengelegt und entwässert“, sagt der Vorsitzende des Thüringer Nabu. Um dagegen vorzugehen, fordert die Organisation Unterstützung vom Land.
Nadelkraut wächst sogar auf Sand und bedroht seltene Lebensräume – warum das Entfernen invasiver Pflanzenarten oft eine echte Geduldsprobe ist.
„Mit dem Kohle-Aus wird der Spree der Wasserhahn zugedreht“, heißt es beim Naturschutzbund Deutschland. Der Klimawandel wird die Lage weiter verschärfen. Statt Technik sollen natürliche Lösungen her.
Elbe, Alster und Bille - Hamburg ist für seine Flüsse bekannt. Auch Kanäle und Fleete ziehen sich durch die Stadt. Dass Gewässer nicht naturbelassen sind, stört Naturschützer.
2025 endete ein Dialog zwischen Fischern, Naturschützern und Landesregierung in SH über die Zukunft der Krabbenfischerei im Wattenmeer ergebnislos. Nun legt der WWF neue Pläne vor.
Ursprünglich war eine Entschlammung des Sees geplant. Doch Munitionsfunde machen zunächst eine Räumung nötig. In wenigen Tagen geht es los.
Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeitet Juliane Balmer bei der Staatlichen Vogelschutzwarte Seebach und leitet dort die Auffang- und Pflegestation. Welche Erlebnisse sie besonders bewegt haben.
Die lange Trockenheit im Freistaat wirkt nach: Schwammerlsucher und Pilzforscher werden in dieser Saison kaum fündig. Sie haben aber noch Hoffnung.
Warum die Mitarbeitenden der Hainich Nationalpark-Verwaltung mit ihrem neuen Dienstort nun einen besonderen Arbeitsplatz haben und neben Vogelfachleuten wirken.
2025 endete ein Dialog zwischen Fischern, Naturschützern und Vertretern der Landesregierung in SH über die Zukunft der Krabbenfischerei im Wattenmeer ergebnislos. Nun legt der WWF Pläne vor.
Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland bleibt ein hochemotionales Thema. In Augsburg muss nun das Verwaltungsgericht entscheiden, ob die Tiere abgeschossen werden dürfen, obwohl nichts passiert ist.
Mit Fernrohr und Windjacke geht Rapperin Ikkimel auf Vogelbeobachtung. Ein Clip mit dem Nabu wird zum Instagram-Erfolg und bringt dem Verein viel Aufmerksamkeit.
Ob Naturgarten, Waldtag oder Nussplantage: Drei Projekte haben für ihren Einsatz für den Naturschutz eine Auszeichnung erhalten.
Die Stadt Kassel will Igel schützen und plant ein Nachtfahrverbot für Mähroboter. Weitere Kommunen in Hessen haben den Einsatz der Geräte nachts bereits eingeschränkt.
Der Streit um den Abschuss eines Wolfes beschäftigt das Verwaltungsgericht Koblenz. Auch in diesem Fall geht es um ein Tier aus dem Greifensteiner Rudel.
Tagsüber setzt sich der Berliner Polizeibeamte Christian Kessler in Schulen gegen Messergewalt ein. In seiner Freizeit zählt er Kraniche. Warum ihn die Vögel seit Jahren nicht mehr loslassen.
Früher wurde Nadelkraut im Gartenhandel verkauft. Jetzt ist der Verkauf und Besitz der Pflanze europaweit verboten, weil sie andere Arten verdrängt. Wo Nadelkraut in Schleswig-Holstein vorkommt.
Das Schutzgebiet Ngorongoro ist bei Touristen für seine außergewöhnlich dichte und vielfältige Tierwelt beliebt. Jetzt wurden hier zehn Löwen tot aufgefunden.
Der extrem heiße Sommer hat vielen Vögeln zu schaffen gemacht. Die Mauerseglerhilfe zieht eine erschütternde Bilanz. Und bei den Störchen werden ungewöhnliche Flugrouten ins Winterquartier beobachtet.
Der „Bruchpilot“ vom Freinsheimer Kirchendach ist Ende Juli in den Süden gestartet. Jetzt fragen sich Tierfreunde, die seine Flugroute über eine App verfolgen, was mit ihm los ist.
Am Raesfelder Schlossgraben sind die Schwäne mit ihren Jungen unterwegs. Die Tiere können aggressiv werden, wenn man ihnen jetzt zu nahe kommt, erklärt Henry Tünte vom BUND.