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Edelmetall aus Straftaten eingeschmolzen und weiterverkauft

Ein Kölner Juweliergeschäft soll wiederholt Schmuck und Edelmetall aus Straftaten angekauft haben. Die Inhaber und zwei weitere Männer stehen nun wegen Hehlerei vor Gericht.

Von dpa

12.05.2026

Der Prozess findet am Kölner Landgericht statt. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

Der Prozess findet am Kölner Landgericht statt. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

© Rolf Vennenbernd/dpa

In einem Kölner Juweliergeschäft soll aus Straftaten stammender Gold- und Silberschmuck eingeschmolzen worden sein. Drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 33 und 51 Jahren stehen ab heute (9.30 Uhr) deswegen vor dem Kölner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gewerbsmäßige Hehlerei vor.

Sie sollen in unterschiedlicher Beteiligung Edelmetalle und Schmuck, die aus Diebstählen und Betrugstaten stammen sollen, zum gewinnbringenden Weiterverkauf angekauft haben. 

Im eigenen Schmelzofen

Zur Verschleierung der Herkunft der Hehlerware sollen die Angeklagten vor allem Gold- und Silberschmuck, die einen Wert von rund einer halben Million Euro gehabt haben sollen, unmittelbar nach dem Ankauf in einem eigenen Schmelzofen zu Gold- und Silberbarren weiterverarbeitet haben. 

Laut Staatsanwaltschaft sollen ein 48 Jahre alter Angeklagter und seine ebenfalls angeklagte 51-jährige Ehefrau die Inhaber eines Kölner Juweliergeschäfts sein. Die beiden weiteren Angeklagten — ein 33 Jahre alter Mitarbeiter in dem Juweliergeschäft sowie der 42-jährige Bruder des Inhabers — sollen an den Taten beteiligt gewesen sein. 

Der Prozess vor dem Kölner Landgericht ist mit acht Verhandlungstagen terminiert. Ein Urteil in soll Ende Juni gesprochen werden.

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