Auf historischen Pfaden durch San Marino - neue Pilgerroute
Auf einem neuen Weg durch Mittelitalien warten steile Hänge, Flusslandschaften und ein spektakulärer Blick bis zur Adria. Wer sammelt die meisten Stempel im Pilgerpass?
San Marinos Stadtgebiet gehört zum UNESCO-Welterbe.@visitsanmarino/dpa-tmn
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Der Heilige Marinus soll einst auf dem Monte Titano eine Stadt gegründet haben, die Keimzelle des Kleinstaates San Marino. Dieser lädt nun mit dem „Cammino del Santo Marino“ dazu ein, auf den historischen Spuren ihres Gründers zu wandern.
80 Kilometer in vier Abschnitten
Der rund 80 Kilometer lange Pilgerweg verbindet Rimini, San Marino, San Leo und Pennabilli in vier Etappen. Der Abschnitt durch die Republik San Marino durch Flusslandschaften, entlang steiler Hänge und über felsige Wege sei das Herzstück der Strecke, heißt es vom San Marino Tourism Board.
Dabei geht es natürlich auch hinauf zum historischen Kern auf dem Monte Titano in 755 Meter Höhe. Berg und Stadtzentrum sind seit 2008 Unesco-Welterbe. Von dort kann man bei klarer Sicht die Adria und bis weit in die Apenninen sehen.
Stempel für den Pilgerpass
Die Route ist durchgehend ausgeschildert und eignet sich nach Angaben des Tourism Boards sowohl für erfahrene Wanderer als auch für Kulturinteressierte. Unterwegs gibt es Einkehrmöglichkeiten, Unterkünfte und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Wer möchte, kann in einem Pilgerausweis Stempel sammeln.
Unterwegs auf dem Pilgerweg passiert man auch den Panoramaweg Passo delle Streghe, der zwischen dem ersten Turm (Torre Guaita, Bild) und dem zweiten Turm (Torre Cesta) liegt.@visitsanmarino/dpa-tmn
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Vom Pilgerweg „Cammino del Santo Marino“ hat man immer wieder beeindruckende Aussichten auf die Landschaft von San Marino.@visitsanmarino/dpa-tmn
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