Waldbrände in Spanien - Deutscher Naturfilmpreis für Doku
Wie kommt die Natur auf der iberischen Halbinsel mit den wiederkehrenden sommerlichen Waldbränden zurecht? Eine Dokumentation, die der Frage nachgeht, hat jetzt den Deutschen Naturfilmpreis gewonnen.
Wie sich die Natur in Südeuropa nach Waldbränden regeneriert, zeigt der Dokumentarfilm „Im Zeitalter des Feuers – Asche und Wiedergeburt in Spaniens Wäldern“. (Archivbild)Carlos Criado/EUROPA PRESS/dpa
© Carlos Criado/EUROPA PRESS/dpa
Nach den neuen großen Waldbränden in Südeuropa in diesem Sommer ist die Dokumentation „Im Zeitalter des Feuers - Asche und Wiedergeburt in Spaniens Wäldern“ mit dem Deutschen Naturfilmpreis ausgezeichnet worden. Der Film von Bernhard Rübe zeige eindrucksvoll, wie die Natur nach der Zerstörung eigene Wege finde, sich an Veränderungen anpasse und neues Leben hervorbringe, lobte die Jury.
„Mit beeindruckender Nähe zu Tieren und Pflanzen macht er die ökologischen Zusammenhänge einer sich wandelnden Landschaft verständlich, ohne zum klassischen Erklärfilm zu werden.“ Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis in der Kategorie „Wildnis Natur“ wurde im Rahmen des 22. Darßer Naturfilmfestivals verliehen, wie die Deutsche Naturfilmstiftung mitteilte.
In der Kategorie „Mensch und Natur“ ging der Hauptpreis an „Saving Spoonie“ von Till Harms. Die Jury würdigte den Film für seinen authentischen und ungeschönten Einblick in die internationale Naturschutzarbeit. Darin geht es um den vom Aussterben bedrohten Löffelstrandläufer, einen kleine Watvogel. Eine internationale Gruppe von Ornithologen will ihn retten.