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Wahl in Görlitz: Ursu vorn, aber zweiter Wahlgang nötig

Bei der Neuauflage des Duells zwischen dem CDU-Amtsinhaber und seinem Herausforderer von der AfD gibt es keine endgültige Entscheidung. Die Bürger müssen erneut zur Wahlurne.

Von dpa

10.05.2026

Octavian Ursu (CDU) und Sebastian Wippel (AfD) traten bereits bei der letzten Oberbürgermeisterwahl 2019 gegeneinander an. (Archivbild)Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Octavian Ursu (CDU) und Sebastian Wippel (AfD) traten bereits bei der letzten Oberbürgermeisterwahl 2019 gegeneinander an. (Archivbild)Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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Die Oberbürgermeisterwahl in Görlitz geht in eine zweite Runde. Amtsinhaber Octavian Ursu (CDU) hat mit 49,1 Prozent der Stimmen die notwendige Mehrheit knapp verpasst, wie aus dem vorläufigen Endergebnis hervorgeht. Der AfD-Landtagsabgeordnete Sebastian Wippel folgt auf Platz zwei mit 44,3 Prozent. 

Abgeschlagen dahinter liegen Sabine Christian (Linke) mit 3,4 Prozent, und Hagen Jeschke (parteilos) mit 3,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,8 Prozent.

Da niemand die notwendigen 50 Prozent erreichte, steht für die rund 44.500 wahlberechtigten Görlitzer am 31. Mai ein zweiter Wahlgang an. Dann gewinnt der Kandidat mit den meisten Stimmen.

Ursu und Wippel traten bereits 2019 gegeneinander an

Für Oberbürgermeister Ursu wäre es die zweite Amtszeit. Gegen Herausforderer Wippel musste er sich bereits 2019 bei der letzten Wahl durchsetzen. Damals lag der AfD-Politiker in der ersten Runde vorn, dann gewann Ursu jedoch deutlich mit 55 Prozent. 

Die Grünen, die 2019 im ersten Wahlgang knapp 28 Prozent erreichten, schickten in diesem Jahr keinen eigenen Kandidaten ins Rennen, sondern stellten sich hinter Ursu. Auch die Bündnisse „Kommunalpolitisches Netzwerk Motor Görlitz“ und „Bürger für Görlitz“ unterstützen seine Kandidatur.

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