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Völler: „Werden eine sehr gute WM spielen“

Sein alter Kumpel Didier Deschamps, Frankreichs Nationaltrainer, tut Rudi Völler „fast leid“. Weil er zwischen so vielen Weltklassespielern entscheiden muss.

Von dpa

15.01.2026

Rudi Völler gibt sich optimistisch mit Blick auf die WM. (Archivbild)Christoph Soeder/dpa

Rudi Völler gibt sich optimistisch mit Blick auf die WM. (Archivbild)Christoph Soeder/dpa

© Christoph Soeder/dpa

Rudi Völler geht mit ungebremsten Optimismus in das Weltmeisterschafts-Jahr der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. „Es haben ja alle mitbekommen: Die Qualifikation war schon bisschen holprig. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir eine sehr gute WM spielen werden“, sagte der DFB-Sportdirektor beim Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt.

„Ich kann nicht den Titel versprechen. Ich kann jedoch versprechen, dass wir es allen wirklich schwermachen werden, uns zu schlagen“, sagte der 65 Jahre alte Weltmeister von 1990. Das gelte auch für die Teams, die von den Experten im Moment höher eingeschätzt werden wie Spanien und Frankreich. 

Wenn alle Topspieler dabei seien, sagte Völler auch mit Blick auf den Langzeitverletzten Jamal Musiala vom FC Bayern München, und sich „ein gewisser Teamspirit entwickelt, dann können weit kommen. Davon bin ich fest überzeugt. Wir wollen natürlich die Massen begeistern. Am Ende brauchst du auch ein Quäntchen Glück. Aber wir haben schon einen Kader, der sich mit jedem messen kann.“ 

Völler warnt vor Frankreich

Für die DFB-Auswahl steht bei dem Mammutturnier in den USA, Kanada und Mexiko am 14. Juni (19.00 Uhr/MESZ) die Auftaktpartie in Houston gegen WM-Neuling Curaçao an. Im kanadischen Toronto geht es am 20. Juni (22.00 Uhr/MESZ) gegen die Elfenbeinküste. Und am 25. Juni (22.00 Uhr/MESZ) folgt in East Rutherford der Vorrundenabschluss gegen Ecuador. 

Besonders viel Respekt hat Völler, der im Frankfurter Römer unter anderem 1990 mit dem WM-Pokal gefeiert worden war, vor Frankreich. „Die haben ein Angebot an Weltklassespielern, das ist wirklich außergewöhnlich“, sagte der gebürtige Hesse. Mit Trainer Didier Deschamps habe er einst in Marseille zusammengespielt. „Ein alter Kumpel von mir. Manchmal tut er mir fast leid, weil es so schwierig ist, eine Elf aufzustellen und auch zu nominieren.“

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