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Verdacht auf Geflügelpest - Rund 19.000 Masthähnchen getötet

In einem Betrieb sterben auffällig viele Tiere. Das Veterinäramt ordnet die Tötung von Geflügel an - Schutz vor Ausbreitung habe oberste Priorität.

Von dpa

19.01.2026

Bereits 2022 war es in einem benachbarten Betrieb in Utphe zu einem Ausbruch der Geflügelpest gekommen. (Symbolbild)Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Bereits 2022 war es in einem benachbarten Betrieb in Utphe zu einem Ausbruch der Geflügelpest gekommen. (Symbolbild)Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

© Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

In einem Geflügelbetrieb in Hungen (Mittelhessen) besteht der Kreisverwaltung Gießen zufolge der Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest. Untersuchungen des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor hätten am Sonntag den Erreger H5 nachgewiesen, teilte die Verwaltung mit. Die Proben würden nun vom Friedrich-Loeffler-Institut untersucht. „Das Veterinäramt des Landkreises Gießen musste die Tötung von rund 19.000 Masthähnchen des Betriebs anordnen.“

Das Veterinäramt bereite eine Schutzzone mit drei Kilometern Radius sowie eine Überwachungszone mit zehn Kilometern Radius rund um den Betrieb im Stadtteil Utphe vor. „Damit sind Beschränkungen für das Verbringen von Geflügel und Geflügelprodukten sowie die Pflicht zur Aufstallung verbunden.“ Betroffen seien auch Teile des Wetteraukreises.

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