Überflutete Straße: Busse fahren eventuell nicht wie gewohnt
Die Schule startet am Montag in Mecklenburg-Vorpommern wieder. Doch wer mit dem Bus dorthin fährt, sollte vorher checken, ob das überhaupt möglich ist.
In Mecklenburg-Vorpommern sind aktuell viele Straßen überflutet. (Symbolbild)Pia Bayer/dpa
© Pia Bayer/dpa
Zum Start nach den Schulferien in Mecklenburg-Vorpommern weist die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen darauf hin, dass es wegen der aktuellen Überschwemmungen zu Ausfällen im Busverkehr kommen kann. Besonders betroffen seien Teile der Insel Rügen sowie die Regionen rund um Bad Sülze, Tribsees und Stralsund, teilte die Verkehrsgesellschaft am Abend mit.
Aufgrund des anhaltenden Tauwetters und der dadurch verursachten erheblichen Überflutungen könne es zu Verspätungen, Umleitungen oder vereinzelten Ausfällen bei den Bussen kommen. Besonders Eltern jüngerer Kinder sollten ihren Nachwuchs am Montagmorgen zur Bushaltestelle begleiten, um auf mögliche Änderungen reagieren zu können.
Viele Einsätze am Wochenende
Am Wochenende sorgten überflutete Straßen und vollgelaufene Keller vielerorts in Mecklenburg-Vorpommern für Feuerwehreinsätze. Betroffen waren vor allem die Landkreise Rostock, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte. Menschen kamen bis zum Sonntagnachmittag nicht zu Schaden.
Wegen Tauwassers, gefrorener Böden und starker Regenschauer kam es zu zahlreichen Überschwemmungen. So ist etwa die Bundesstraße 197 in Friedland im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte seit dem Samstag voll gesperrt, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) pumpen Wasser ab. Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Sperrung noch mindestens bis Montag andauert.
Einige Bundes- und Landesstraßen waren laut Polizei am Wochenende nur einspurig befahrbar. Voll gesperrt waren neben der B197 am Sonntagnachmittag auch die B104 in Remplin und die Landesstraße 241 in Priborn. Der Wochenbeginn im Nordosten bleibt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) grau und regnerisch.