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Tillschneider will als Vizepräsident „unauffällig“ arbeiten

AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider kündigt an, als neuer Landtags-Vizepräsident „ganz professionell und unauffällig“ zu arbeiten.

Von dpa

06.10.2026

Der neu gewählte Landtags-Vizepräsident Hans-Thomas Tillschneider will sein Amt „unaufällig“ ausüben. Jan Woitas/dpa pool/dpa

Der neu gewählte Landtags-Vizepräsident Hans-Thomas Tillschneider will sein Amt „unaufällig“ ausüben. Jan Woitas/dpa pool/dpa

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Der neu gewählte Landtags-Vizepräsident Hans-Thomas Tillschneider will sein Amt „ganz professionell und unauffällig“ ausüben. „So wie es ausgeführt werden muss“, sagte der AfD-Politiker nach seiner Wahl. Er verstehe die Bedenken nicht, sagte Tillschneider und verwies auf Erfahrung im Rechts- und Sozialausschuss. 

In der Vergangenheit hatte Tillschneider immer wieder mit Provokationen für Aufsehen im Magdeburger Parlament gesorgt. Auch seine Nähe zu Russland rief mehrfach Kritik hervor. Zuvor war der 35-jährige Tobias Rausch (AfD) zum neuen Landtagspräsidenten gewählt worden.

Tillschneider erhielt im ersten Wahlgang 44 Ja-Stimmen, 38 Abgeordnete stimmten mit Nein. Es gab keine Enthaltungen. Woher die Stimmen stammten, dazu wollte er sich nicht äußern. „Natürlich habe ich geworben für meine Person und mehrere Gespräche geführt und anscheinend hat das hier und dort gefruchtet.“

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