Sperrung zwischen Lübeck und Büchen - Busse ersetzen RE83
Die Deutsche Bahn erneuert auf der Strecke zwischen Lübeck und Büchen Gleise, Stellwerke und Bahnübergänge. Was die Sperrung für Fahrgäste bedeutet – und wann sie zurückkehrt.
Die Sperrung der Bahnstrecke zwischen Lübeck und Büchen soll bis 12. Dezember andauern. (Symbolbild)Daniel Bockwoldt/dpa
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Knapp zwei Monate lang müssen sich Reisende zwischen Lübeck und Büchen auf Einschränkungen einstellen. Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten werden auf der Strecke des RE83 ab Montag statt Zügen Busse als Ersatz fahren, wie die Eisenbahngesellschaft Erixx Holstein mitteilte. Grund ist, dass die Deutsche Bahn die Strecke ertüchtigt, damit sie während der für 2028 geplanten Korridorsanierung zwischen Hamburg und Lübeck als Umleitung genutzt werden kann. Am 12. Dezember soll die Sperrung zunächst aufgehoben werden.
Laut der Deutschen Bahn werden im Rahmen der Arbeiten acht Kilometer Gleise, 250 Meter Stützwände sowie drei Durchlässe erneuert. Außerdem sollen 14 Bahnübergänge angepasst, vier Stellwerke aufgerüstet, sechs Kilometer Bahndamm verstärkt und provisorisch die Bahnsteige in Mölln und Ratzeburg an drei Stellen verlängert werden. Dafür soll den Angaben nach die Strecke auch noch einmal von Februar bis Mai 2027 gesperrt werden.
Auswirkungen für Reisende sollen gering gehalten werden
Während der Sperrung sollen die Ersatzbusse in beide Richtungen den Angaben von Erixx nach grundsätzlich im Halbstundentakt fahren. Dabei gebe es sowohl Busse, die die Unterwegsbahnhöfe bedienen, als auch Direktbusse zwischen Lübeck und Büchen. Dabei liege ein Fokus auch auf den Anschlüssen: So seien zwei Busverbindungen direkt auf ankommende Züge abgestimmt.
„Uns ist bewusst, dass eine so lange Sperrung für unsere Fahrgäste eine erhebliche Einschränkung bedeutet“, sagte Nicolai Volksmann, Geschäftsführer von Erixx Holstein. Mit einem dichten Bustakt und möglichst guten Auswirkungen sollen die Auswirkungen für Reisende so gering wie möglich gehalten werden. Fahrgäste sollten während der Sperrung dennoch mehr Zeit für ihre Fahrt einplanen und sich vor Reisebeginn über ihre individuelle Verbindung informieren.