Schwesig zum CSD-Angriff: „Ich bin zutiefst erschüttert“
Hass und Gewalt dürften niemals gewinnen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin. Ihre Stellvertreterin sprach von einem „Tag der Trauer und des Innehaltens“.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig (SPD) hat den Angriff am Rande des Berliner CSD verurteilt. (Archivbild)Jens Büttner/dpa
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Nach dem tödlichen Angriff am Rande des Berliner CSD hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) betroffen gezeigt. „Mein Mitgefühl gilt der Familie der getöteten Frau und allen Verletzten. Ich bin zutiefst erschüttert“, hieß es in einem Beitrag auf ihrem Instagram-Profil. „Wer das getan hat, muss gefasst werden und mit der vollen Härte unseres Rechtsstaats rechnen“, teilte Schwesig mit. Hass und Gewalt dürften niemals gewinnen.
Auch die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes, Simone Oldenburg (Linke), verurteilte den Angriff. Dieser müsse aufgeklärt und geahndet werden. Bildungsministerin Oldenburg teilte weiter mit: „Heute ist ein Tag der Trauer und des Innehaltens. Er führt uns schmerzlich vor Augen, dass unser Kampf weitergehen muss.“ Sie wolle sich dafür einsetzen, dass alle Menschen frei und sicher leben könnten.
Ein Autofahrer hatte am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD mehr als ein Dutzend Menschen angefahren. Anschließend griff er nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) auch noch mit einer Art Machete Passanten an. Eine Frau starb, 29 weitere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21-jährigen Tatverdächtigen, der zum islamistischen Spektrum gehören soll.
Der Spitzenkandidat der CDU bei der Landtagswahl im September, Daniel Peters, sagte: „Zum wiederholten Male müssen wir Terrorattentate mit islamistischem Hintergrund in Deutschland erleben.“ Betroffenheit allein reiche nicht aus. „Wir müssen handeln und unsere Freiheit und unsere Lebensweise schützen“, forderte er.