Schwerin gelingt erster Triumph über Dresden
Im Supercup sowie im Liga-Hinspiel hat der SSC gegen Dresden das Nachsehen. Auch im dritten Aufeinandertreffen sind die Sächsinnen anfangs besser, doch am Ende jubelt zum ersten Mal der Meister.
Schwerins Trainer Felix Koslowski freut sich über den Sieg gegen den DSC. (Archivbild)Jens Büttner/dpa
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Schwerins Volleyballerinnen haben im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs einen wichtigen Sieg gegen Mitkonkurrent Dresdner SC gefeiert. Die Mannschaft von Cheftrainer Felix Koslowski setzte sich mit 3:1 (16:25, 25:22, 25:20, 25:19) gegen die Sächsinnen durch und feierte damit den elften Sieg im 15. Spiel. Für den DSC war es dagegen nicht nur die vierte Niederlage in der 14. Partie, sondern auch die erste gegen den deutschen Meister in dieser Saison nach dem Erfolg im Pokal und in der Hinserie.
Schwerin fand im ersten Satz anfangs überhaupt nicht ins Spiel und offenbarte in allen Bereichen Probleme. Nach dem 8:14 aber kämpften sich die Mecklenburgerinnen auf 15:17 heran, kassierten dann aber einen 0:6-Lauf, von dem sie sich nicht mehr erholten.
Dafür zeigte sich der SSC im zweiten Abschnitt deutlich verbessert und profitierte zudem von einer höheren Fehlerquote aufseiten des Teams von Cheftrainer Alexander Waibl. Zwar konnte der Titelverteidiger nach einer 24:19-Führung erst seinen vierten Satzball nutzen, doch der Ausgleich zum 1:1 war hochverdient.
Hochklassiges Spiel
Es blieb auch danach ein über weite Strecken hochklassiges Duell mit spektakulären Ballwechseln. Schwerin erwies sich dabei zum Ende des dritten Durchgangs als das effektivere Team und erwischte auch den deutlich besseren Start in den entscheidenden vierten Durchgang.
Dresden leistete sich zu viele Fehler und geriet mit 8:14 in Rückstand. Dennoch kam nach einer Aufholjagd des DSC zum 15:17 noch einmal Spannung auf. Doch Schwerin behielt die Ruhe, erspielte sich fünf Matchbälle und machte gleich mit dem ersten alles klar.
Hatte dieses Mal das Nachsehen: Cheftrainer Alexander Waibl vom Dresdner SC. (Archivbild)Uwe Anspach/dpa
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