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Schüsse bei Lüneburg: Polizei durchsucht drei Gebäude

Im Sommer wurde in Scharnebeck auf ein Auto und ein Haus geschossen, in Adendorf ein Radfahrer verletzt. Die Polizei prüft Verbindungen zwischen den Fällen und zu weiteren Schüssen im Norden.

Von dpa

12.10.2026

Die Polizei prüft Verbindungen zu weiteren Schüssen in Hamburg und Schleswig-Holstein. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

Die Polizei prüft Verbindungen zu weiteren Schüssen in Hamburg und Schleswig-Holstein. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Nach mehreren Schüssen im Landkreis Lüneburg hat die Polizei drei Gebäude durchsucht. Bei den Maßnahmen am 8. Oktober waren auch Spezialeinsatzkommandos vor Ort, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Auslöser seien zwei Vorfälle im Sommer: Ende August hatten Unbekannte in Scharnebeck geschossen, als ein 23-Jähriger ein Auto verlassen hatte und in ein Haus gegangen war. Beamte entdeckten mehrere Einschüsse im Wagen sowie am Haus. Der Mann blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt wegen eines möglichen versuchten Tötungsdelikts. 

Anfang September meldete sich ein 46-Jähriger bei der Polizei. Er hatte eine Schusswunde am Bein erlitten, als er in Adendorf mit dem Fahrrad unterwegs war. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Zusammenhang mit Hamburg und Schleswig-Holstein?

Den Angaben zufolge hat die Polizei ihre Präsenz in der Region erhöht. Sie prüft auch, ob es zwischen den beiden Vorfällen sowie weiteren in Hamburg und Schleswig-Holstein einen Zusammenhang gibt.

Anfang September waren nahe den Hamburger Messehallen zwei Männer durch Schüsse gestorben, einer wurde schwer verletzt. Zeugen meldeten in der Nacht zum 16. August in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) Schüsse. Die Polizei fand Patronenhülsen.

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