Samenspende-Betrug: Polizei warnt vor ungewöhnlicher Masche
Hunderttausende Euro gegen eine Samenspende? In Vorpommern-Greifswald verliert ein Mann 1800 Euro an Betrüger.
Die Polizei ruft aus dem Anlass die Öffentlichkeit vor Vorsicht vor neuen Betrugsmaschen auf. (Symbolbild)David Inderlied/dpa
© David Inderlied/dpa
Ein kurioser Betrugsfall hat sich im Landkreis Vorpommern-Greifswald ereignet. Ein Mann war von einer angeblichen spanischen Anwaltskanzlei mit dem Angebot kontaktiert worden, im Gegenzug für eine Samenspende für eine künstliche Befruchtung mehrere Hunderttausend Euro zu erhalten, wie die Polizei mitteilte. Das Geschäft sollte über die spanische Anwaltskanzlei sowie eine Kanzlei in Berlin laufen.
Noch vor dem Treffen wurde von dem Mann jedoch eine Kaution in Höhe von 1.800 Euro verlangt. Der Mann kam der Zahlungsaufforderung nach, suchte jedoch nach einer erneuten Zahlungsaufforderung über 5.000 Euro für angebliche Auflagen und Untersuchungen die Berliner Kanzlei auf, die von dem vermeintlichen Vertrag nichts wusste.
Die Polizei warnt vor dem Hintergrund dieses Betrugsfalls noch einmal eindringlich vor Kontaktaufnahmen durch Fremde und vor Zahlungsaufforderungen.