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Sachsen und Arizona wollen Halbleiterbranche vernetzen

Arizona zieht Milliardeninvestitionen in die Halbleiterbranche. Sachsen will seine Unternehmen dort besser vernetzen. Welche Chancen die Zusammenarbeit auf beiden Seiten eröffnen soll.

Von dpa

18.10.2026

Die Wirtschaftsförderung Sachsen und Arizonas Wirtschaftsförderungsbehörde wollen Unternehmen und Forschung beider Halbleiterregionen stärker vernetzen. (Symbolbild) Sebastian Kahnert/dpa

Die Wirtschaftsförderung Sachsen und Arizonas Wirtschaftsförderungsbehörde wollen Unternehmen und Forschung beider Halbleiterregionen stärker vernetzen. (Symbolbild) Sebastian Kahnert/dpa

© Sebastian Kahnert/dpa

Sachsen will Unternehmen den Zugang zum US-Halbleitermarkt erleichtern. „Sächsische Unternehmen erhalten bessere Zugänge zu einem der wichtigsten Halbleitermärkte der USA“, sagte Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS). Die WFS und die Arizona Commerce Authority, die Wirtschaftsförderungsagentur des US-Bundesstaates Arizona, wollen Unternehmen und Institutionen beider Regionen künftig enger vernetzen.

Beide Organisationen nutzten die Branchenmesse Semicon West vom 13. bis 15. Oktober in San Francisco um mögliche Kooperationen auszuloten. Das teilte die WFS mit. Konkrete Vereinbarungen oder gemeinsame Projekte nannte sie nicht.

Arizona hat nach WFS-Angaben seit 2020 mehr als 70 Ausbau- und Ansiedlungsprojekte in der Halbleiterbranche mit einem Investitionsvolumen von über 314 Milliarden US-Dollar angezogen. Dazu zählen Vorhaben in der Chipfertigung, bei Anlagen und Materialien sowie in Forschung und Chipverpackung.