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Industrie

Mit länger und mehr Verschmutzungsrechten will die Europäische Kommission Europas Industrie entlasten - und damit ein zentrales Klimaschutzinstrument aufweichen. Was ist geplant und wie kommt es an?

Die EU-Kommission will mit dem Emissionshandel ein zentrales Instrument für den Klimaschutz in der Wirtschaft abschwächen. Die Gesamtzahl verfügbarer Rechte für den Ausstoß klimaschädlicher Gase wie Kohlendioxid (CO2) soll langsamer abnehmen als bislang geplant, wie die Brüsseler Behörde vorschlägt.

Die EU arbeitet an einer Reform zum Emissionshandel, Saarstahl-Chef Rauber schlägt Alarm: Eine Aufweichung gefährde grünen Stahl und den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft.

Die Metall- und Elektroindustrie ist Bayerns wichtigster Wirtschaftszweig - und seit sieben Jahren nahezu kontinuierlich in der Krise. Doch auch in anderen Wirtschaftszweigen sieht es schlecht aus.

Auf einer Betriebsversammlung bei ZF in Friedrichshafen macht sich Unmut breit. Laut Gesamtbetriebsrat geht es um gestrichene übertarifliche Zulagen. Wie es nun weitergeht, ist unklar.

Der Energietechnikkonzern, der inzwischen zu den wertvollsten Unternehmen im Dax gehört, kappt sechs Jahre nach der Abspaltung eine teure Verbindung zum ehemaligen Mutterkonzern.

Das Magna-Werk in Dorfprozelten mit über 200 Beschäftigten schließt Mitte 2027 – trotz früherer Zusagen zur Standortsicherung und Investitionen.

Mercedes investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kecskemet – und macht die ungarische Provinz zur Auto-Hochburg. Auch VW und BMW fertigen in dem Land. Was heißt das für den Standort Deutschland?

Kecskemet wird zum Herzstück für Mercedes-Benz in Europa. Ungarns Regierungschef Magyar sieht das Werk als Zeichen enger Zusammenarbeit mit Deutschland – hat aber auch klare Erwartungen an Investoren.

Deutschland verdiente jahrzehntelang am Aufstieg Chinas. Nun wird die Volksrepublik in immer mehr Branchen zum Rivalen - bei Autos, Maschinen und Chemie. Der nächste Konkurrenzkampf steht schon bevor.

Lechner sieht den Wandel bei VW als Gemeinschaftsaufgabe aller Beteiligten im Konzern. Der Landesregierung spricht er dabei eine besondere Rolle zu.

Auch nachdem der Aufsichtsrat das Sparpaket nicht durchwinken wollte, plant der Vorstand weiter den Großumbau. Unterdessen zeigen die aktuellen Absatzzahlen kräftig nach unten.

Vor allem China und der asiatische Markt drücken die Zahlen. In Europa und den USA läuft es besser. Im Vergleich zur deutschen Konkurrenz schneiden die Münchner etwas besser ab.

Mehr als 100.000 Menschen könnten betroffen sein, sollte das VW-Werk in Zwickau schließen. Warum die SPD vor einem „fatalen Signal“ für den Standort Deutschland warnt.

Vor allem in den Großstädten Bremen und Hamburg gibt es Unmut über stehenden Verkehr. Nordmetall-Hauptgeschäftsführer Fickinger kritisiert, die Verkehrsinfrastruktur werde vernachlässigt.

Ein starkes Auslandsgeschäft zieht die Branche 2025 nach oben und auch die ersten Monate des laufenden Jahres machen laut Branchenverband VDMA „vorsichtig optimistisch“.

Der Sprecher der Wiesnwirte wird an die Spitze der IHK für München und Oberbayern gewählt. Damit steht er jetzt automatisch auch dem bayerischen Industrie- und Handelskammertag vor.

Der Düngemittelhersteller SKW Stickstoffwerke Piesteritz stellt seine Führung neu auf. Hinter dem Personalwechsel steht eine umfassende Neuordnung des tschechischen Mutterkonzerns.

Die Kennzahlen in der deutschen Industrie zeigen trotz der Verwerfungen durch den Iran-Krieg nach oben. Ökonomen sind uneins, ob dies bereits eine tragende Entwicklung ist.

Ob Thyssenkrupps Stahlsparte oder der Autobauer Ford Deutschland - Industriefirmen mit viel Tradition bauen kräftig Personal ab. Also lasst uns mehr für die Industrie tun, mahnt ein Branchenvertreter.

Müsli, Backmischungen und andere Backzutaten stellt Dr. Oetker in Ostwestfalen und Lippe her - am Donnerstag fiel die Produktionsmenge geringer aus als sonst üblich. Der Grund war ein Tarifkonflikt.

„Deutschland kann Tempo, Deutschland kann Hightech und Deutschland kann Zukunft“, sagt der Digitalminister. Gemeint ist das neue Werk von Infineon in Dresden. Es geht vorzeitig in Betrieb.

Das Unternehmen hatte im April die insolventen Domo-Werke übernommen. Wenig später meldete dann jedoch auch die Polyamid GmbH Insolvenz an. Wie eine zweite Rettung des Standorts gelingen soll.

Mercedes hat seinen Sparkurs verschärft. Eine Sonderzahlung wurde verschoben und der Vorstand liebäugelt damit, dass Beschäftigte für das gleiche Geld mehr arbeiten sollten. Nun formiert sich Protest.

Mercedes hat seinen Sparkurs verschärft. Eine Sonderzahlung wurde verschoben und der Vorstand liebäugelt damit, dass Beschäftigte für das gleiche Geld mehr arbeiten sollten. Nun formiert sich Protest.

Der Autobauer BMW ließ kürzlich mit einer Gewinnwarnung aufhorchen, die Personalabbau andeutete. Im Dingolfinger Werk hat die Belegschaft Erwartungen an die luxuriöse, neue 7er-Reihe.

Ein kleines Produkt mit großer Bedeutung: Infineon ist mit seiner neuen Halbleiterfabrik in Dresden drei Monate früher am Start. In der Politik versteht man die Investition als Signal für Europa.