SPD führt nach CDU-Pleite keine Personaldebatte über Merz
Die CDU-Pleite in Sachsen-Anhalt bringt weiteren Unmut über Bundeskanzler Friedrich Merz. Lars Klingbeil stellt klar: In der SPD geht es nach der Landtagswahl nicht um seine Personalie.
In den SPD-Gremien sollen noch keine Personaldebatten zu Merz erfolgt sein.Kay Nietfeld/dpa
© Kay Nietfeld/dpa
Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt sind in den Gremien der SPD keine Personalfragen mit Blick auf Bundeskanzler Friedrich Merz aufgekommen. „Von unserer Seite gab es in den Gremien überhaupt keine Diskussion über personelle Konsequenzen“, sagte SPD-Chef Lars Klingbeil in Berlin.
Klingbeil betonte den gemeinsamen Regierungsauftrag von SPD und Union: „Wir sind angetreten als SPD gemeinsam mit der Union, Verantwortung für Deutschland zu übernehmen.“ Die Wahl in Sachsen-Anhalt hinterlasse zwar Spuren, nun richte sich der Blick für die SPD jedoch zuerst auf die kommenden Wahlen.