SC Magdeburg mit Galavorstellung gegen den HSV Hamburg
Der SC Magdeburg macht gegen Hamburg einen weiteren Schritt in Richtung Meistertitel. Dabei sind die Grün-Roten über die gesamte Spielzeit hoch überlegen, nehmen zum Ende den Fuß vom Gaspedal.
Omar Ingi Magnusson war bester Magdeburger Schütze gegen HamburgHendrik Schmidt/dpa
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Der SC Magdeburg bleibt in der Handball-Bundesliga auf Meisterkurs. Gegen den HSV Hamburg kamen die Elbestädter vor 6.600 Zuschauern zu einem klaren 41:28 (21:12)-Sieg. Dabei war Omar Ingi Magnusson bester Magdeburger Werfer mit elf Treffern. Nach der Länderspielpause wartet das Duell mit Verfolger Flensburg-Handewitt, in dem Magdeburg schon mit einem Remis den Titel klarmachen kann.
Magdeburg fand besser in die Partie, startete mit zwei Torwartparaden und führte so schnell mit zwei Treffern. Auch offensiv lief es bei den Gastgebern, die ihren Vorsprung allmählich ausbauten - und Hamburgs Trainer Torsten Jansen zur frühen Auszeit zwangen (8:3/12.). Die Gäste versuchten es mit dem siebten Feldspieler, doch bis zur Pause setzte sich der SCM auf neun Treffer ab - darunter zwei Tore von Torhüter Sergey Hernandez ins leere Tor.
Auch nach dem Seitenwechsel versuchte der SCM das Tempo hochzuhalten, baute die Führung auf zehn Treffer aus. Die Hamburger wechselten auf eine offensivere Deckung, aber Magdeburg fand weiter Lösungen. Nur selten fehlte den Aktionen der Hausherren die letzte Konsequenz, sodass der Sieg am Ende deutlich ausfiel.