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Protest bei Staatsbesuch aus Vereinigten Arabischen Emiraten

Vor dem Staatsbesuch aus den Emiraten ruft eine NGO zum Protest auf – es geht um schwere Vorwürfe zum Sudan.

Von dpa

08.09.2026

Gegen den Besuch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es Protest. (Archiv) Britta Pedersen/dpa

Gegen den Besuch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es Protest. (Archiv) Britta Pedersen/dpa

© Britta Pedersen/dpa

Zum Staatsbesuch des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed Bin Zayed, ist in Berlin eine Protestdemonstration angekündigt. Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert die Zusammenarbeit Deutschlands mit den Emiraten, da der Staat aus Sicht der Organisation den Völkermord und andere Verbrechen paramilitärischer Truppen im Sudan finanziell und militärisch unterstütze. Nur durch die massive Unterstützung der Emirate könne der Krieg mit größter Gewalt gegen die Zivilgesellschaft geführt werden. 

Die Gesellschaft für bedrohte Völker forderte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, seinen Gast darauf anzusprechen und ein Ende der Unterstützung einzufordern. 

Merz trifft sich am Donnerstag mit dem Staatspräsidenten. Der Staatsbesuch wird begleitet von einem großen Polizeieinsatz. Der Staatsgast hat eine hohe Sicherheitsstufe, entsprechend werden Fahrtwege und die Unterkunft streng bewacht. Die Kundgebung der Gesellschaft für bedrohte Völker findet an diesem Tag um 14.30 Uhr in Berlin vor dem Hauptbahnhof auf dem Washingtonplatz statt.