Polizei prüft Bekennerschreiben nach Brand auf Firmengelände
Was war die Ursache für das Feuer auf einem Firmengelände von Heidelberg Materials im Wetteraukreis? Ein Bekennerschreiben auf einer linksextremistischen Plattform wirft neue Fragen auf.
Mehrere Lastwagen standen in Brand. (Archivbild)Uwe Anspach/dpa
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Nach dem Feuer auf einem Firmengelände von Heidelberg Materials im Wetteraukreis mit einem Schaden von rund 800.000 Euro ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Dieses werde jetzt geprüft und fließe in die Ermittlungen ein, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen seien noch in einem frühen Stadium und würden auch in andere Richtungen geführt. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.
Das Unternehmen bestätigte den Vorfall und arbeitet nach eigener Aussage eng mit den Behörden zusammen. Wegen der laufenden Ermittlungen könne man sich zu den weiteren Umständen nicht äußern, so ein Sprecher.
Keine Verletzten
Nach Angaben des Unternehmens waren durch das Feuer in der Nacht zum Mittwoch auf dem Firmengelände fünf Betonmischer-Lastwagen und ein Radlader beschädigt worden, die Polizei hatte von insgesamt sieben beschädigten Fahrzeugen gesprochen. Auf Gebäude hatten die Flammen laut Polizei nicht übergegriffen, verletzt wurde niemand.
Das Bekennerschreiben war auf der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Plattform Indymedia aufgetaucht. Verfasser sind demnach „Kommunist*innen“, die angeben, sich Zugang zum Betonwerk der Firma Heidelberg Materials Beton in Rosbach vor der Höhe verschafft und auf dem Gelände Betonmischer angezündet zu haben.
Der Polizeisprecher bestätigte, dass es um das Unternehmen geht. Die Brandursache sei bislang noch nicht geklärt, Brandstiftung werde allerdings nicht ausgeschlossen.