Personalknall bei Füchsen: Kapitän muss nach Saison gehen
Die Füchse Berlin stehen vor einem Wechsel an der Spitze: Handball-Kapitän Max Darj muss nach dieser Saison gehen. Der Abschied des Schweden ist Teil des personellen Umbruchs beim Ex-Meister.
Max Darj verlässt die Füchse Berlin nach Saisonende. (Archivbild)Andreas Gora/dpa
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Die Füchse Berlin brauchen nach dieser Saison einen neuen Kapitän. Der deutsche Handball-Pokalsieger wird den auslaufenden Vertrag mit dem schwedischen Nationalspieler Max Darj nicht verlängern und die Option auf ein weiteres Jahr nicht ziehen. Das teilte der Hauptstadtclub mit. Der 35 Jahre alte Kreisläufer muss die Füchse damit im kommenden Sommer nach fünf Jahren verlassen.
Die Entscheidung ist Teil des personellen Umbruchs bei den Berlinern, die ihren Kader für die Zukunft neu ausrichten wollen. „Wir haben mit Max fantastische Jahre gehabt und tolle Erfolge gefeiert. Nach der Übernahme des Amtes von Paul Drux war und ist er ein großartiger Kapitän“, sagte Geschäftsführer Bob Hanning.
Erst im Sommer 2025 hatten die Füchse die Vertragsverlängerung mit Darj verkündet und dabei eine Laufzeit bis 2028 angegeben. Offenbar war der Kontrakt jedoch nur bis 2027 fest vereinbart, mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Diese wird nun nicht gezogen. Darj hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, wie wohl er sich bei den Berlinern fühle.
Krickau: „Max bedeutet mir unfassbar viel“
Darj war 2022 vom Bergischen HC zu den Füchsen gewechselt und entwickelte sich insbesondere in der Defensive zu einem wichtigen Leistungsträger. Nach dem verletzungsbedingten Karriereende von Drux übernahm der Schwede in der Saison 2024/25 das Kapitänsamt und führte die Berliner im Vorjahr zum ersten deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte. Im April dieses Jahres gewann er mit den Füchsen zudem den DHB-Pokal.
Im April feierte Max Darj mit den Füchsen Berlin den Pokalsieg. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa
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Auch Trainer und Sportchef Nicolej Krickau würdigte den Routinier. „Max bedeutet mir unfassbar viel und er war in meiner Integration eine absolute Schlüsselperson. Besonders dafür bin ich ihm dankbar. Ich hoffe mit meinem ganzen Herzen, dass Max eine gute Lösung finden wird, für ihn und seine Frau Amanda. Wir verabschieden nicht nur einen Spieler, sondern auch einen überragenden Menschen“, sagte der Däne.