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Nordsachsen hat die schlechteste Nahverkehr-Anbindung

In ländlichen Gebieten in Sachsen ist die ÖPNV-Anbindung oft schlechter als in der Stadt. Dafür punktet der Freistaat in anderen Bereichen.

Von dpa

15.10.2026

Der öffentliche Personennahverkehr ist auf dem Land in Sachsen schlechter ausgebaut als in der Stadt. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

Der öffentliche Personennahverkehr ist auf dem Land in Sachsen schlechter ausgebaut als in der Stadt. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Der Landkreis Nordsachsen ist im Freistaat Sachsen die Region mit der schlechtesten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Das geht aus Daten der Denkfabrik Agora Verkehrswende hervor. Demnach landet der Landkreis Nordsachsen auf Platz 291 von 397. Der bayerische Landkreis Straubing-Bogen kommt im nationalen Vergleich auf den letzten Platz.

Leipzig hingegen ist bundesweit ganz vorn mit dabei. Die größte Stadt Sachsens landet im bundesweiten Vergleich auf Platz 7; auch Dresden (Rang 11) ist gut angebunden. Chemnitz (62) fällt hingegen ab.

Bei den Fußgängern ist Chemnitz Spitzenreiter

Fahrradfahren kann man in Leipzig am besten. Pro Tag legen die Menschen dort knapp 33 Kilometer zurück; 6,6 Prozent davon mit dem Fahrrad. Damit belegt die Stadt unter 400 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten Platz 25. Dresden kommt auf Rang 44, Chemnitz fällt im Vergleich ab und belegt Platz 221. Bundesweit ist das Fahrrad in der Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen am beliebtesten. Dort legen die Menschen 11,8 Prozent der Gesamtstrecke mit dem Fahrrad zurück.

Bei den Fußgängern ist Chemnitz in Sachsen ganz vorn. Hier legen die Menschen von zurückgelegten 30 Kilometern am Tag fünf Prozent zu Fuß zurück. Damit schafft es die Stadt im bundesweiten Vergleich auf Platz sieben. Dresden (Rang 10) und Leipzig (44) liegen dahinter. Datengrundlage für die Erhebung waren die bundesweiten Soll-Fahrplandaten, die mit dem Bevölkerungsraster des Zensus verknüpft wurden.

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