WM 2026

Spieler dankbar für Erholung vor Curaçao: „Tut extrem gut“

Am Sonntag geht es los. Bevor die Spannung vor dem deutschen WM-Auftakt richtig hochgefahren wird, dürfen die DFB-Kicker nach intensiven Trainingstagen kurz durchpusten.

Von dpa

11.06.2026

Nico Schlotterbeck war glücklich über den Regenerationstag. Federico Gambarini/dpa

Nico Schlotterbeck war glücklich über den Regenerationstag. Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

Der Regenerationstag kurz vor dem ersten WM-Spiel gegen Curaçao ist bei den Fußball-Nationalspielern sehr gut angekommen. Vor einem freien Nachmittag hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann am Eröffnungstag der Weltmeisterschaft in Winston-Salem lediglich eine lockere Regenerationseinheit angesetzt.

„Ich habe tatsächlich schon am Montag oder Dienstag erfahren, dass wir am Donnerstag ein bisschen weniger machen“, berichtete Abwehrspieler Nico Schlotterbeck im Anschluss. Er begrüßte ausdrücklich diese Maßnahme. 

„Wir hatten gestern ein extrem langes, extrem intensives Training. Wir haben viel gemacht, wir haben viel Elf gegen Elf gespielt“, berichtete der Dortmunder vorn der für Medien weitgehend geschlossen Übungseinheit: „Deswegen tut mir der Tag Pause persönlich schon sehr gut. Ich bin wirklich happy darüber.“

Nach intensiven Trainingseinheiten dürfen die Nationalspieler nochmal kurz regenerieren vor dem WM-Start.Federico Gambarini/dpa

Nach intensiven Trainingseinheiten dürfen die Nationalspieler nochmal kurz regenerieren vor dem WM-Start.Federico Gambarini/dpa

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Am Freitag und Samstag soll die Spannung wieder richtig hochgefahren werden für den wichtigen Auftakt am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Houston gegen den WM-Neuling und krassen Außenseiter in Gruppe E. 

Echtes Kontrastprogramm zu Chicago

Das Freizeitprogramm der Nationalspieler sieht in North Carolina freilich anders aus als an der ersten US-Station während der WM-Vorbereitung. „Wir haben ein echtes Kontrastprogramm zu Chicago, wo wir viel rausgegangen sind, direkt in der City waren“, sagte der Leipziger David Raum mit Bezug auf das sehr ruhige WM-Stammquartier in der 250.000-Einwohner-Stadt Winston-Salem. 

David Raum beschreibt die Freizeitaktivitäten im DFB-Quartier.Jan Woitas/dpa

David Raum beschreibt die Freizeitaktivitäten im DFB-Quartier.Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

„Hier haben wir viel Zeit für uns“, sagte Raum zum Teamhotel The Graylyn Estate. „Wir haben einen Basketball-Court, eine Tischtennisplatte. Wir haben eine Players Lounge, wo es eine Spiele-Konsole gibt, wo auch ein Tisch ist, wo man Karten spielen kann“, zählte der 28-Jährige auf. 

Als Freizeitprogramm kommt nun auch das gemeinsame Zuschauen bei den ersten WM-Spielen dazu. Schlotterbeck etwa freute sich sehr auf das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika, dass viele Spieler im Quartier vor Leinwänden verfolgen wollten. Jetzt ginge es endlich mit dem Fußball los. „Dafür sind wir hier“, sagte der 26-Jährige.

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