WM 2026

Nagelsmann häufigster Wechsel? Eher Shirts statt Spieler

Mehr als nur taktische Wechsel: Bundestrainer Nagelsmann trug beim Länderspiel gleich mehrere Shirts – und würdigte damit auch die Fans.

Von dpa

15.06.2026

Vor dem Abpfiff war der Bundestrainer im schwarzen Adidas-T-Shirt zu sehen. Federico Gambarini/dpa

Vor dem Abpfiff war der Bundestrainer im schwarzen Adidas-T-Shirt zu sehen. Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

Noch bevor die deutsche Mannschaft alle Wechseloptionen ausgeschöpft hatte, war Bundestrainer Julian Nagelsmann schon beim dritten Outfit angekommen. Während die Nationalmannschaft sieben Tore erzielte, schien der 38-Jährige am Spielfeldrand vor allem eines zu wechseln: seine Kleidung.

Vor dem Anpfiff erschien Nagelsmann im schwarzen Adidas-Sportshirt mit Deutschland-Wappen zum TV-Interview. Zum Spielbeginn stand er dann im gestreiften Poloshirt und heller Hose an der Seitenlinie. Nach der Pause folgte Outfit Nummer drei: ein schlichtes schwarzes T-Shirt. Der Clou: Auf dem Rücken standen die Namen von Fans. Nach dem Abpfiff war der Bundestrainer dann wieder im Sportshirt vom Vorlauf zu sehen.

Auf die scherzhafte Frage der ARD, ob er damit einen Rekord für die meisten Shirtwechsel des Abends aufgestellt habe, winkte Nagelsmann ab. „Tatsächlich nur einmal“, sagte er. Das schwarze Sportshirt habe er bereits vor dem Spiel getragen. Der Wechsel in der Halbzeit sei schlicht der Hitze geschuldet gewesen. Das Fan-Shirt habe er zudem bewusst angezogen: „Die Fans haben tolle Stimmung gemacht. Ich wollte das mit dem einen oder anderen Namen auf dem Shirt noch mal belohnen.“

In der ersten Halbzeit war Nagelsmann im gestreiften Polishirt unterwegs. Tom Weller/dpa

In der ersten Halbzeit war Nagelsmann im gestreiften Polishirt unterwegs. Tom Weller/dpa

© Tom Weller/dpa

Die Fans haben gute Stimmung gemacht - so, dass Nagelsmann „dem einen oder anderen Namen auf dem Shirt noch mal belohnen“ wollte. Federico Gambarini/dpa

Die Fans haben gute Stimmung gemacht - so, dass Nagelsmann „dem einen oder anderen Namen auf dem Shirt noch mal belohnen“ wollte. Federico Gambarini/dpa

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