dpa

Nach Unwetter in Rathen: Keine Vermissten mehr gesucht

Nach dem Unwetter in der Sächsischen Schweiz mit einem Toten und mehreren Verletzten ist die Lage unübersichtlich. Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera ist im Einsatz.

Von dpa

31.07.2026

Bei einem Unwetter in Sachsen ist ein Mann von einem umgestürzten Baum erschlagen worden, mehrere Menschen wurden verletzt. (Handout)Jonas Schubert/xcitepress/dpa

Bei einem Unwetter in Sachsen ist ein Mann von einem umgestürzten Baum erschlagen worden, mehrere Menschen wurden verletzt. (Handout)Jonas Schubert/xcitepress/dpa

© Jonas Schubert/xcitepress/dpa

Nach dem schweren Unwetter in der Sächsischen Schweiz mit einem Toten und drei Schwerverletzten werden keine Menschen mehr vermisst. Es gebe keine Vermisstenmeldungen, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle Dresden. Nach Angaben der Leitstelle kam ein 28 Jahre alter Mann ums Leben - nahe der Felsenbühne in Rathen. 

Zehn weitere Menschen wurden nach Angaben der Leitstelle verletzt, 40 Menschen wurden evakuiert. Die Suche werde am Samstag fortgesetzt. Der Amselgrund - ein bei Wanderern beliebtes wildromantisches Tal - sowie der Amselsee blieben gesperrt.

„Es ist vor Ort sehr unübersichtlich“, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Dunkelheit erschwerte die Arbeit der Einsatzkräfte. Es werde vermutlich erst ein klares Lagebild geben, wenn es wieder hell sei, sagte der Polizeisprecher. Ein Polizeihubschrauber war in der Luft mit Wärmebildkamera.

Karte