Nach Roter Karte: VfB im Saisonfinale ohne Kapitän Karazor
Der VfB Stuttgart strebt im Saison-Endspurt die Qualifikation für die Champions League an. Ein Leistungsträger kann nicht mehr mitwirken.
Atakan Karazor (2. v.r.) sah beim Spiel in Hoffenheim die Rote Karte.Uwe Anspach/dpa
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Der VfB Stuttgart muss in den beiden entscheidenden Spielen um die erhoffte Qualifikation für die Champions League ohne Kapitän Atakan Karazor (29) auskommen. Der Mittelfeldspieler wurde nach seiner Roten Karte beim 3:3 in Hoffenheim am vergangenen Samstag für zwei Spiele gesperrt, wie der VfB und der Deutsche Fußball-Bund mitteilten. Die Saison in der Fußball-Bundesliga ist für Karazor damit vorzeitig beendet.
Atakan Karazor für zwei Spiele gesperrt
— VfB Stuttgart 1893 (@VfB) May 5, 2026
Der Kapitän des VfB wird somit bei den beiden verbleibenden Bundesliga-Partien gegen Bayer Leverkusen und bei Eintracht Frankfurt fehlen.
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VfB-Trainer Sebastian Hoeneß muss damit am Samstag gegen den direkten Champions-League-Konkurrenten Bayer Leverkusen und im Auswärtsspiel am 16. Mai beim Saisonfinale in Frankfurt ohne seinen Führungsspieler auskommen.
Atakan Karazor ist nach seiner Roten Karte für zwei Spiele gesperrt. (Archivbild)Harry Langer/dpa
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In Hoffenheim war Karazor in der 69. Minute beim Stande von 2:3 vom Platz gestellt worden, nachdem er Fisnik Asllani heftig an der Ferse getroffen hatte. Sein Team schaffte in der Nachspielzeit in Unterzahl den Ausgleich. „Es ist eine klare Rote Karte, ich hab’s auch direkt gewusst“, hatte Karazor eingeräumt.
Enges Rennen um die Champions-League-Teilnahme
In der Bundesliga-Tabelle rutschte der VfB mit dem Remis aus den Champions-League-Rängen. Punktgleich mit Leverkusen (4.) und Verfolger Hoffenheim (6.) liegen die Schwaben auf dem fünften Rang. Nur die Tordifferenz trennt die drei Rivalen im Rennen um die angestrebte Königsklassen-Teilnahme. Der Tabellen-Dritte RB Leipzig hat vier Zähler mehr.
Für das Endspiel im DFB-Pokal hat Karazors Sperre keine Auswirkungen. Im Berliner Olympiastadion trifft der VfB am 23. Mai auf den deutschen Meister FC Bayern München.