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Möller sieht Ebnoutalib-Nominierung kritisch

Jürgen Klopp setzt auf viele junge Spieler, darunter Senkrechtstarter Younes Ebnoutalib. Warum ein Ex-Weltmeister dies als verfrüht ansieht.

Von dpa

28.09.2026

Karrieresprung: Frankfurts Younes Ebnoutalib in der DFB-Auswahl.Tom Weller/dpa

Karrieresprung: Frankfurts Younes Ebnoutalib in der DFB-Auswahl.Tom Weller/dpa

© Tom Weller/dpa

Der frühere Welt- und Europameister Andreas Möller hat sich überrascht von der DFB-Nominierung des Frankfurters Younes Ebnoutalib gezeigt. „Nicht falsch verstehen: Ich freu‘ mich riesig für ihn, das ist sensationell. Aber nach neun Bundesliga-Spielen? Früher hast du Jahre gebraucht, um in die Nationalelf zu kommen“, sagte Möller in einem „Bild“-Interview. 

Eintracht-Angreifer Ebnoutalib hatte beim 0:1 gegen Griechenland in Augsburg in der Startelf gestanden. Zuvor war der Ex-Elversberger beim Bundestrainer-Debüt von Jürgen Klopp (1:1 in den Niederlanden) zu seiner Länderspielpremiere gekommen, als er nach einer halben Stunde für den verletzten Kai Havertz eingewechselt wurde. 

Burkardt und Ebnoutalib „Top-Stürmer“

Beim Frankfurter Bundesligisten sieht der frühere Eintracht-Profi Möller das Duo Jonathan Burkardt/Ebnoutalib jedoch als „Top-Stürmer“. „Die beiden sind sehr schwer auszurechnen. Sie können köpfen, sie können schießen,
sie können Doppelpässe, sie können hinterlaufen. Da ist alles drin“, erklärte der 59-Jährige. „Mal macht Burkardt die Wege, dann ist Ebnoutalib mehr im Fokus, und umgekehrt.“

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