Mehr Schüler, aber weniger Einschulungen in Brandenburg
Die Zahl der Schüler steigt in Brandenburg weiter. Anders sieht es bei den Einschulungen aus. Dort ging die Zahl zum zweiten Mal in Folge zurück.
Immer mehr Schüler sitzen in den Klassenzimmern Brandenburgs. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
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Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Brandenburg ist im laufenden Schuljahr erneut gestiegen – allerdings wurden weniger Kinder eingeschult. Mehr als 323.000 Schüler besuchen die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Das seien knapp 2500 Schüler (0,8 Prozent) mehr als im vergangenen Schuljahr.
An den allgemeinbildenden Schulen lernen im laufenden Schuljahr mehr als 284.000 Schüler – knapp 2.300 mehr als im vergangenen Jahr. Dieses Wachstum lasse sich gleichermaßen auf deutsche Schüler wie auch auf ausländische Kinder und Jugendliche zurückführen. Etwa 257.000 Schüler besitzen die deutsche und rund 28.000 eine ausländische Staatsbürgerschaft.
Während die Grundschulen (132.939 Schüler), Gesamtschulen (28.535 Schüler), Gymnasien (58.073 Schüler) und Förderschulen (9.894 Schüler) erneut Zuwächse verzeichnen, stagnierten die Zahlen an den Oberschulen (49.615 Schüler), Beruflichen Gymnasien (3.929 Schüler) und Schulen des Zweiten Bildungsweges (1.313 Schüler).
Erneut weniger Einschulungen
Für das laufende Schuljahr wurden rund 24.000 Kinder eingeschult – das waren zum zweiten Mal in Folge weniger als im Vorjahr (702 Schüler weniger). Dieser Rückgang sei an fast allen Schulformen sichtbar. Lediglich an Förderschulen gab es einen geringen Anstieg (51 Schüler mehr). Die Erstklässler machen etwa acht Prozent der Schülerschaft der allgemeinbildenden Schulen aus.
Die beruflichen Schulen verzeichnen den Angaben zufolge wiederholt eine positive Entwicklung: 39.152 Jugendliche besuchen eine dieser Einrichtungen, ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Zahl deutscher Jugendlicher um 1 Prozent leicht sank, stieg die Zahl ausländischer Jugendlicher mit einem Plus von 15,5 Prozent deutlich an. Wie im Vorjahr sind die Fachschulen die einzige Ausnahme im Wachstumstrend. Deren Zahlen gingen leicht zurück.