Mehr Einsätze für ADAC-Pannenhelfer – auch wegen Fahrrädern
Bundesweit wurden dem ADAC im vergangenen Jahr mehr Pannen gemeldet. In Mecklenburg-Vorpommern gab es gerade wegen kaputter Zweiräder mehr Einsätze. Was die häufigsten Ursachen für Hilfe waren.
Die Nachfrage nach der Fahrrad-Pannenhilfe steigt an. (Symbolbild)Christophe Gateau/dpa
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Die Zahl der Einsätze der ADAC-Pannenhilfe ist in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Der ADAC registrierte 69.276 Einsätze, das sind rund 640 mehr als im Jahr davor.
Laut dem ADAC entwickelte sich das Einsatzgeschehen damit dem bundesweiten Trend entsprechend. Deutschlandweit gab es 2025 demnach rund 60.000 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt rückte der Automobilclub in knapp 3,7 Millionen Fällen aus. Durchschnittlich geht dabei alle neun Sekunden ein Pannennotruf ein. Der arbeitsintensivste Tag war der 29. Dezember mit 18.588 Einsätzen bundesweit.
Deutlicher Zuwachs bei kaputten Fahrrädern
Noch stärker nahm 2025 die Zahl der Einsätze der Fahrrad-Pannenhilfe des ADAC zu. In Mecklenburg-Vorpommern gab es 518 Einsätze und damit knapp 12 Prozent mehr als noch 2024. Am häufigsten war ein defekter Reifen die Ursache, gefolgt von Problemen mit der Kette und der Elektrik. Die Fahrrad-Pannenhilfe des ADAC gibt es seit Mitte 2022.
Bei liegengebliebenen Autos war die Starterbatterie die häufigste Ursache, sowohl bei Verbrennungsmotoren als auch bei Elektroautos. Fast jeder zweite Einsatz geht darauf zurück. An zweiter Stelle folgen Probleme mit dem Motor, dem Motormanagement oder dem Hochvoltsystem, gefolgt von Defekten an Generator, Anlasser, Bordnetz oder Beleuchtung.