Mehr Bußgeld gegen mehr Dreck
Hanau setzt auf höhere Bußgelder und mehr Kontrollen gegen Müll im Stadtbild. Auch Frankfurt verschärft die Strafen, während andere Städte andere Wege wählen.
Hundekot kann die Quelle für die Übertragung von Krankheiten sein. (Symbolbild)Stefan Sauer/dpa
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Hessische Städte verschärfen den Kampf gegen Müll und Ordnungsverstöße im öffentlichen Raum. Besonders drastisch zieht Hanau die Schraube an: Für liegen gelassenen Hundekot, weggeworfene Zigarettenkippen oder das Füttern von Tauben sind die Regelbußgelder zuletzt teils um mehr als 200 Prozent gestiegen, Kontrollen sollen deutlich zunehmen.
Auch Frankfurt hat seinen Bußgeldkatalog bereits verschärft – mit teils vervielfachten Strafen für Kippen, Wildpinkeln, Hundekot oder illegalen Sperrmüll. Andere Städte gehen differenzierter vor: Wiesbaden und Rüsselsheim halten an ihren bisherigen Sätzen fest, Kassel setzt stärker auf Verwarnungen und einen Erziehungseffekt, Gießen auf flexible Bußgelder je nach Vorsatz und Wiederholung.
Achtlos weggeworfene Kippen schaden der Umwelt - und ihre Entsorgung kostet die Kommunen jedes Jahr viel Geld. (Symbolbild)Fabian Sommer/dpa
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Taubenkot stellt nicht nur ein ästhetisches Problem dar, sondern birgt auch verschiedene Gesundheitsrisiken für den Menschen. In den Ausscheidungen der Vögel können sich Krankheitserreger befinden, die bei Menschen gesundheitliche Probleme verursachen können. (Symbolbild)Michael Brandt/dpa
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