Mahd auf Tempelhofer Feld schützt Feldlerche und Insekten
Auf dem Tempelhofer Feld beginnt die Mahd – mit Rücksicht auf Feldlerchen und Insekten. Warum die Wiesenflächen nur einmal im Jahr gemäht werden.
135 Hektar müssen gemäht werden. Britta Pedersen/dpa
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Grünpflege in XL auf dem Tempelhofer Feld: Der Kleinziethener Landwirt Klaus Messinger ist derzeit mit einem Hochleistungs-Mäher auf dem Tempelhofer Feld unterwegs. Mit seinem etwa zehn Meter breiten Hochleistungs-Mäher schafft er eigenen Angaben zufolge etwa acht Hektar pro Stunde.
Mit der jährlichen Mahd werden die Wiesenflächen auf Berlins größter innerstädtischer Freifläche gepflegt. Wie die landeseigene Gesellschaft Grün Berlin mitteilte, wird der 135 Hektar große innere Wiesenring nur einmal im Jahr gemäht. Hintergrund ist der Schutz der bedrohten Feldlerche, die dort während der Sommermonate brütet. Deshalb ist der Bereich in dieser Zeit als Schutzzone abgesperrt.
Mahd in zwei Etappen zum Insektenschutz
Erst wenn die Jungvögel flügge sind und die Bodenbrüter durch die Arbeiten nicht mehr gefährdet werden, startet die Mahd. Unter anderem um Insekten zu schonen, erfolgt die Mahd in zwei Etappen: Die zweite ist - je nach Witterung - für Mitte September geplant. Die Mäharbeiten auf dem ehemaligen Flughafengelände dauern jeweils etwa zwei Tage.
In den Tagen danach wird das Schnittgut mehrfach gewendet, damit es trocknen kann. Anschließend wird es zu großen Heuballen gepresst und abtransportiert. Das Heu wird laut Messinger als Tierfutter oder auch als Mulch auf Feldern verwendet.
Die Maschine ist etwa zehn Meter breit.Britta Pedersen/dpa
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Einmal im Jahr wird das Gras auf dem Tempelhofer Feld gemäht. Britta Pedersen/dpa
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Der Landwirt schafft acht Hektar pro Stunde. Britta Pedersen/dpa
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