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Leag geht bei Sprengvorrichtung von Anschlag aus

Den Fund von Sprengvorrichtungen an einem Umspannwerk hält das Energieunternehmen Leag für einen Anschlag. Es werde ein Zusammenhang zu einem Ausfall von Block B im Kraftwerk Jänschwalde geprüft.

Von dpa

01.09.2026

In einem Umspannwerk in der Nähe des Kraftwerks Jänschwalde hat die Polizei Sprengvorrichtungen entdeckt. (Archivbild)Frank Hammerschmidt/dpa

In einem Umspannwerk in der Nähe des Kraftwerks Jänschwalde hat die Polizei Sprengvorrichtungen entdeckt. (Archivbild)Frank Hammerschmidt/dpa

© Frank Hammerschmidt/dpa

Nach dem Fund von Sprengvorrichtungen an einem Umspannwerk in Brandenburg geht das Energieunternehmen Leag von einem Anschlag aus. Am Morgen sei ein Anschlag auf das Umspannwerk in Turnow-Preilack verübt worden, „über welches der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugte Strom in das Übertragungsnetz von 50 Hertz eingespeist wird“, teilte ein Sprecher mit. „In der Folge kam es zu einem technischen Ausfall von Block B im Kraftwerk.“ Ein Zusammenhang werde geprüft. 

Das Unternehmen ist den Angaben zufolge in Abstimmung mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz und arbeitet parallel zur Schadensbehebung in Preilack an der Wiederinbetriebnahme von Block B.

Es handelt sich laut Polizei um den Fund sogenannter unkonventioneller Spreng- und Brandvorrichtungen. Weitere Details gab es zunächst nicht.

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