Land sucht Arbeits- und Fachkräfte in Zentralasien
Der demografische Wandel wirkt sich auf den Arbeitsmarkt aus. Laut Landesregierung braucht es auch Arbeits- und Fachkräfte aus dem Ausland. Ein Staatssekretär reist deshalb nach Zentralasien.
Die Landesregierung von MV bemüht sich um Kontakte nach Zentralasien zur Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften. (Archivbild)Jens Büttner/dpa
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Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung bemüht sich um die Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften in Zentralasien. Deshalb reist Wirtschafts-Staatssekretär Jochen Schulte für die kommenden Tage nach Usbekistan und Kirgisistan. „Die Sicherung von Arbeits- und Fachkräften ist eine der zentralen Herausforderungen für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes“, erklärte der SPD-Politiker.
„Neben der Aktivierung eigener Potenziale brauchen wir dafür auch internationale Kooperationen.“ Dabei gehe es nicht um kurzfristige Lösungen, sondern um verlässliche Strukturen, gute Vorbereitung und nachhaltige Integration.
Voraussetzungen erfolgreicher Erwerbsmigration als Thema
In beiden Ländern sind laut Wirtschaftsministerium unter anderem Gespräche mit Regierungsvertretern, Bildungseinrichtungen und Wirtschaftsvertretern vorgesehen. Es soll etwa um Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einwanderung zu Erwerbszwecken gehen. Dazu gehörten insbesondere Sprachkenntnisse, Qualifizierung, die Zusammenarbeit mit Bildungsträgern und die enge Einbindung von Unternehmen und wirtschaftsnahen Organisationen.
Schulte wird den Angaben zufolge begleitet von der IHK Neubrandenburg, der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nord, der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern sowie Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern des Landes.