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Kritik aus der Jungen Union Brandenburg an Spahn

Die Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Die CDU ist gegen eine Legalisierung. Der Fall von Unions-Fraktionschef Spahn sorgt für Kritik – auch in Brandenburg.

Von dpa

17.07.2026

Strohschneider kritisiert Spahn deutlich. (Archivbild)Paul Schneider/Laura Strohschneider/dpa

Strohschneider kritisiert Spahn deutlich. (Archivbild)Paul Schneider/Laura Strohschneider/dpa

© Paul Schneider/Laura Strohschneider/dpa

In der Jungen Union (JU) in Brandenburg regt sich Kritik gegen Unionsfraktionschef Jens Spahn, nachdem er mit seinem Ehemann die Hilfe einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen hat. JU-Landeschefin Laura Strohschneider zeigte sich nicht einverstanden mit dem Verhalten des früheren CDU-Gesundheitsministers.

„Wenn Spahn selbst auch ein Befürworter gewesen wäre, hätte ich entsprechend sein Vorgehen auch als legitim empfunden“, sagte Strohschneider auf Anfrage. „Von jemandem in einem derart hohen Amt erwarte ich allerdings schon, dass seine privaten Entscheidungen mit den von ihm öffentlich vertretenen Positionen einhergehen.“

Leihmutterschaft ist in Deutschland nicht erlaubt

Spahn und sein Mann Daniel Funke gaben am Mittwoch bekannt, dass sie Eltern geworden sind. Eine Leihmutter in den USA brachte das Baby zur Welt. Das löste Kritik aus, weil eine Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und sich die CDU – wie in der Vergangenheit Spahn selbst – gegen eine Legalisierung ausspricht. Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Daniel Peters forderte in der „Bild“ den Rücktritt Spahns als Fraktionschef.

Die JU-Landesvorsitzende wertete die Debatte positiv. „Ich finde es grundsätzlich gut, dass in Deutschland wieder über die Legalisierung von Leihmutterschaften diskutiert wird“, sagte Strohschneider. Die JU ist die Jugendorganisation der CDU.

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