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Kinderanteil in Berlin liegt knapp unter Bundesdurchschnitt

In Deutschland ist der Kinderanteil zuletzt leicht gestiegen. Regional gibt es jedoch Unterschiede. Wie sieht es in der Hauptstadt aus?

Von dpa

15.09.2026

Der Kinderanteil in Berlin ist etwas geringer als im Bundesdurchschnitt. (Symbolbild) Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Der Kinderanteil in Berlin ist etwas geringer als im Bundesdurchschnitt. (Symbolbild) Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

© Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

In Berlin ist der Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung etwas geringer als im Bundesdurchschnitt. Das geht aus einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes zum Weltkindertag am 20. September hervor. Demnach lag der Anteil der unter 14-Jährigen an der Gesamtbevölkerung Ende des vergangenen Jahres in Berlin bei 12,8 Prozent; im gesamten Bundesgebiet waren es 12,9 Prozent. Das entspricht bundesweit 10,8 Millionen Kindern. 

„Die Altersstruktur und damit auch der Anteil der unter 14-Jährigen an der Bevölkerung unterscheiden sich regional“, teilte das Amt mit. In Bremen und Baden-Württemberg war der Kinderanteil 2025 mit jeweils 13,4 Prozent am höchsten. Am niedrigsten war er in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mit knapp über elf Prozent. 

Deutschlandweit ist der Kinderanteil innerhalb von zehn Jahren leicht gestiegen. 2015 lag er bei 12,3 Prozent - damals gab es 10,1 Millionen Kinder. „Im Zuge des demografischen Wandels ist der Kinderanteil in den letzten Jahrzehnten tendenziell zurückgegangen“, führten die Statistiker aus. 1975 waren auf dem heutigen Bundesgebiet 19,6 Prozent der Bevölkerung unter 14 Jahre alt. 1995 waren es 15,1 Prozent.