Kiel spricht sich für Olympia-Bewerbung aus
Die Kieler Bevölkerung hat sich für eine Bewerbung als Segelstandort bei möglichen Olympischen Spielen in Deutschland ausgesprochen. Das ist das Ergebnis eines Referendums.
Vor dem Olympiazentrum Schilksee auf der Kieler Förde sollen nach dem Willen der Kieler wieder olympische Segel-Wettbewerbe stattfinden. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa
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Die Einwohnerinnen und Einwohner von Kiel haben für sich für eine Olympia-Bewerbung der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt ausgesprochen. Bei einem Bürgerentscheid votierten 63,5 Prozent der Stimmberechtigten dafür, dass sich die Stadt als Segelstandort einer möglichen deutschen Bewerbung für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 empfiehlt.
Stimmberechtigt waren rund 190.000 Kielerinnen und Kieler. Die Wahlbeteiligung lag bei 29,1 Prozent. Die Entscheidung über den deutschen Bewerber soll bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 26. September getroffen werden.
Neben Berlin bemühen sich Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr, der deutsche Kandidat zu werden. Nationaler Konkurrent von Kiel als Standort für olympische Segelregatten ist Rostock-Warnemünde.
Hamburg hat sich bereits für Kiel ausgesprochen. Sollte Berlin zum Hauptaustragungsort gewählt werden, will die Bundeshauptstadt die Segelwettbewerbe in Mecklenburg-Vorpommern austragen lassen.