Alle Artikel zum Thema: Justiz

Justiz

Die Gerichte in Hamburg haben 2025 weniger Straftäter verurteilt. Zwei Zahlen fallen auf: der Anteil von Frauen und Verurteilten ohne deutschen Pass.

Ein aus dem Irak stammender Mann soll sich im Jahr 2014 der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben. Er soll für den IS als Propaganda-Mitarbeiter und Kämpfer gewirkt haben.

Seit mehr als einem Jahr fehlt von einer 44-Jährigen jede Spur. Ihr Ehemann sitzt seit Juni in Untersuchungshaft - wegen Totschlags. Ein Gericht entschied nun über eine Haftbeschwerde.

Abdul B. wurde bereits im Mai zu einer Jugendstrafe verurteilt. Trotzdem war er auf freiem Fuß und konnte am Samstag mutmaßlich mit einem Auto beim CSD in Berlin in eine Menschenmenge fahren. Warum?

Vor fünf Jahren rückten internationale Truppen aus Afghanistan ab, die Taliban übernahmen die Macht. Deutschland wollte Menschen aufnehmen, stoppte das aber. Das Verfassungsgericht hat das überprüft.

Ein Student soll in einem Video Muslimen gedroht haben. Die Staatsanwaltschaft prüft den Vorwurf der Volksverhetzung gegen das CDU-Mitglied, die Uni Duisburg-Essen denkt über einen Rauswurf nach.

Deutschland durfte die Aufnahmeprogramme für Afghanen laut einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht pauschal einstellen. Im Rahmen von Einzelfallentscheidungen müssten die individuellen Belange des betroffenen Ausländers zur Kenntnis genommen und berücksichtigt werden, teilte das Gericht in Karlsruhe mit.

Immer wieder werden Geldautomaten von Kriminellen attackiert - meistens mitten in der Nacht. Nach mehreren Sprengaktionen wurde nun ein mutmaßliches Bandenmitglied verurteilt.

Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin nicht mehr unterrichtet. Die Düsseldorfer Bezirksregierung will sie in den Ruhestand schicken - doch die Pädagogin weigert sich.

New Yorks Bürgermeister lässt prüfen, ob er den israelischen Ministerpräsidenten in New York festnehmen lassen könnte. Trump tritt dem entschieden entgegen.

Der Influencer Andrew Tate und sein jüngerer Bruder Tristan sind nach Angaben der Polizei in Miami gefasst worden. Nach dem Willen der britischen Staatsanwaltschaft sollen sie nun ausgeliefert werden.

Ungarns Präsident Sulyok ermöglicht eine Verfassungsnovelle, die auch seine eigene Absetzung vorsieht. Die Änderungen begrenzen auch die Amtszeit von Verfassungsrichtern und Parlamentariern.

Im Prozess gegen eine mutmaßliche IS-Unterstützerin aus Düsseldorf fordert die Bundesanwaltschaft dreieinhalb Jahre Haft. Die 43-Jährige soll Geld gesammelt und online geworben haben.

Im Sommer 2018 bricht in Genua eine Autobahnbrücke spektakulär zusammen. 43 Menschen sterben. Jetzt sind die Urteile gegen die damals Verantwortlichen da - alles in allem fast 200 Jahre Gefängnis.

Nach ihrer Flucht ins Ausland ist die Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich erst seit Mittwoch wieder in Deutschland. Zunächst wurde sie in ein Frauengefängnis gebracht - doch dabei bleibt es nicht.

Neonazi Marla Svenja Liebich soll ihre Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer absitzen. Das habe die Anstaltsleitung im Frauengefängnis Chemnitz entschieden, teilte das sächsische Justizministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. 2025 war bekanntgeworden, dass Liebich den Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich hatte ändern lassen, was Kritiker für eine Provokation hielten.

Gesteht ein Angeklagter die Tat, kann das den Prozess abkürzen - und Opfern quälende Aussagen ersparen. Eine Verständigung zwischen den Beteiligten kann sinnvoll sein. Doch was weiß man darüber?

Schon Ende August 2025 sollte Liebich die Haft antreten, floh jedoch stattdessen. Einige Monate später wurde sie gefasst, nun ist sie wieder in Deutschland. Wo kommt Liebich hinter Gitter?

Am Morgen wurde Liebich an der deutsch-tschechischen Grenze übergeben, jetzt ist die Rechtsextremistin im Frauengefängnis von Chemnitz. Dort soll nun eine grundlegende Entscheidung getroffen werden.

Die Polizei durchsucht seit dem Morgen Räume der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach sowie Wohnungen in NRW und Rheinland-Pfalz. Hintergrund sind laut Polizei Bonn Ermittlungen gegen mehrere Justizbedienstete wegen Delikten im Amt. Ermittelt werde auch gegen Inhaftierte und ehemalige Inhaftierte.

Vor zehn Jahren wurde in Pakistan die Influencerin Qandeel Baloch getötet. Der Mord stieß eine Debatte und Gesetzesänderungen im Land an. Doch geändert hat sich wenig. Warum?

Vier Brüder sollen einen Lehrer auf einem Parkplatz in Wedel angegriffen und mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Nach 45 Verhandlungstagen hat das Gericht nun ein Urteil gesprochen.

Was offenbar als Scherz für soziale Medien gedacht war, könnte für einen französischen Studenten in Singapur gravierende Folgen haben. Ihm droht Haft - und der Verlust seines Studentenpasses.

Eine gescheiterte Verfassungsrichter-Wahl und massive Anfeindungen liegen hinter Frauke Brosius-Gersdorf. So etwas darf sich aus ihrer Sicht nicht wiederholen.

Ein Dresdner klagt für den Handel mit Raubkatzen, nachdem Behörden ihm das versagt haben. Tierschützern zufolge wird Deutschland wegen uneinheitlicher Regelungen gezielt für den Tierhandel genutzt.

Mit einem Eilverfahren wollte die Linke in Karlsruhe das neue Heizungsgesetz ausbremsen. Doch die Richterinnen und Richter geben grünes Licht für die geplante Abstimmung im Bundestag.

Nach dem tödlichen Schuss eines ICE-Beamten auf einen Mann in Houston fordern Familie, Bürgerrechtsgruppen und Politiker unabhängige Ermittlungen. Der Sohn erhebt Vorwürfe gegen die Behörden.

Bei einem Arbeitsunfall in Italien verliert ein Billiglöhner seinen Arm. Doch der Landwirt bringt ihn nicht ins Krankenhaus, sondern lässt ihn liegen - mit dem Arm daneben. Jetzt ist das Urteil da.

Ein 44-jähriger Gefangener darf mit Begleitung das Gefängnis verlassen - und verschwindet. Die Polizei warnt davor, den Mann anzusprechen.