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Juso-Chef sieht SPD im Wahlkampf in schwieriger Lage

SPD-Kandidat Stoch kämpft für mehr als elf Prozent – doch zwischen Grünen und CDU bleibt kaum Raum für eigene Themen. Das zermürbt auch die Landes-Jusos.

Von dpa

05.03.2026

Die Südwest-SPD muss für den neu zu wählenden Landtag ein weiteres schlechtes Wahlergebnis fürchten. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

Die Südwest-SPD muss für den neu zu wählenden Landtag ein weiteres schlechtes Wahlergebnis fürchten. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

© Bernd Weißbrod/dpa

Der Juso-Chef in Baden-Württemberg sieht im laufenden Wahlkampf kaum noch Chancen für einen Erfolg seiner Partei. „Wir sind alle froh, wenn das am Sonntag vorbei ist“, sagte Daniel Krusic der „taz“. „Es ist deprimierend.“ Dabei sei die Stimmung an den Infoständen gar nicht so schlecht. „Die Leute reden mit uns, unsere Kandidaten kommen gut an.“ Die Kombination aus einem anstrengenden Winterwahlkampf und der Fokussierung auf Grüne und CDU habe die SPD viel Kraft gekostet.SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch sagte der „taz“, der medial zugespitzte Wahlkampf auf Grüne und CDU habe eine eigene Positionierung fast unmöglich gemacht. „Ich höre oft, dass Leute Özdemir wählen wollen, um Hagel zu verhindern. Da kommst du gar nicht in die inhaltliche Debatte rein.“ Für das Wahlergebnis möchte sich Stoch keine feste Zielmarke geben. „Wir wollen auf jeden Fall Zweistelligkeit erreichen“, sagte er, „ich kämpfe bis zum letzten Blutstropfen, dass wir die elf Prozent von den letzten Wahlen übertreffen.“

Die SPD mit ihrem Landeschef Andreas Stoch steht im Südwesten vor einer schwieriger Wahl. (Foto-Archiv)Stefan Puchner/dpa

Die SPD mit ihrem Landeschef Andreas Stoch steht im Südwesten vor einer schwieriger Wahl. (Foto-Archiv) Stefan Puchner/dpa

© Stefan Puchner/dpa