Innenausschuss des Landtages tagt zu Drohnen-Vorfall
Der Innenausschuss berät in einer Sondersitzung, wie es zum Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle kommen konnte und welche Konsequenzen für die Abwehr gezogen werden sollen.
Der Innenausschuss im Sächsischen Landtag beschäftigt sich an diesem Mittwoch mit dem Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen. (Symbolbild)Hendrik Schmidt/dpa
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Der Innenausschuss des Sächsischen Landtags beschäftigt sich an diesem Mittwoch auf einer Sondersitzung mit dem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle. Die Sitzung war von der AfD-Fraktion beantragt worden und findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Landtagsverwaltung teilte am Montag den Termin mit.
„Die Drohnenabwehr in Leipzig hat nicht funktioniert“, hatte AfD-Innenpolitiker Sebastian Wippel den Antrag seiner Fraktion begründet. Es gehe darum, alle Mängel in der Drohnenabwehr schnell zu beseitigen und die Frage zu klären, wer die Verantwortung dafür trage, ergänzte sein Fraktionskollege Carsten Hütter.
Am Flughafen Leipzig/Halle war in der Nacht zum 5. August eine mit Sprengstoff bestückte Drohe an der südlichen Start- und Landebahn entdeckt worden. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine. Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung.
Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt war mit einem Frachtflugzeug zusammengestoßen, das wegen der zuvor erfolgten Sperrung der Landebahn wieder durchgestartet war. Bei der Maschine seien nach der Landung in Hannover leichte Beschädigungen festgestellt worden, hieß es.