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In Siegmunds Heimat: Aktivisten setzen Zeichen gegen AfD

In der Heimatstadt von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hingen am Freitagmorgen viele Plakate, an Autos und in Briefkästen steckten Flyers. Aktivisten wollen ein klares Zeichen setzen - gegen ihn.

Von dpa

04.09.2026

Die Flaggen wurden schon am Freitagmorgen wieder abgehängt. Peter Gercke/dpa

Die Flaggen wurden schon am Freitagmorgen wieder abgehängt. Peter Gercke/dpa

© Peter Gercke/dpa

In Tangermünde, der Heimatstadt von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, hat eine Aktion gegen AfD und BSW kurzzeitig für Aufsehen gesorgt. In der Stadt im Norden von Sachsen-Anhalt haben anonyme Aktivisten unter anderem Flaggen aufgehängt, die an Flaggen der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg erinnerten. Außerdem hingen an Geschäften Plakate, die einen Bezug zu Plakaten herstellten, die Nationalsozialisten etwa 1933 im Zuge des „Judenboykott“ an jüdischen Geschäften anbrachten. 

Die von den Aktivistinnen und Aktivisten aufgehängten Flaggen wurden schon am Freitagmorgen wieder von Menschen abgehängt, die augenscheinlich nicht der Aktivisten-Gruppe angehörten. Hinter der Aktion steht der anonyme „Gemeinschaftsbund Demokratischer Deutscher für ein zukunftsfähiges Sachsen-Anhalt“. Nach Angaben der Organisatoren sollten am frühen Freitagmorgen in der Stadt im Landkreis Stendal rund 500 Plakate, Flaggen, Banner und große Schilder angebracht werden. Auf einigen Bannern stellten die Aktivisten auch einen Bezug zum BSW und dessen Gründerin Sahra Wagenknecht her. 

Der „Gemeinschaftsbund Demokratischer Deutscher für ein zukunftsfähiges Sachsen-Anhalt“ sei eine Gruppe aus Menschen verschiedenster politischer Richtungen, die sich Sorgen um die Zukunft Sachsen-Anhalts machen, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Mit der Aktion solle gezeigt werden, „wie ein AfD-regiertes Sachsen-Anhalt aussehen könnte“.

An einigen Schaufenster klebten Plakate, die einen Bezug zum „Judenboykott“ von 1933 herstellten. Peter Gercke/dpa

An einigen Schaufenster klebten Plakate, die einen Bezug zum „Judenboykott“ von 1933 herstellten. Peter Gercke/dpa

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Auch das BSW und Sahra wurden von den Aktivisten kritisiert. Peter Gercke/dpa

Auch das BSW und Sahra wurden von den Aktivisten kritisiert. Peter Gercke/dpa

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