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Hunderte gedenken in Dresden den Opfern des Hamas-Terrors

Hunderte Menschen versammeln sich in Dresden, um der Opfer des Terrorangriffs auf Israel zu gedenken. Kultusminister Conrad Clemens mahnt zum Einsatz gegen Antisemitismus.

Von dpa

07.10.2026

Bei der Mahnwache an der Dresdner Frauenkirche waren Kultusminister Conrad Clemens (CDU), Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) sowie der ehemalige Tagesschau-Sprecher und Autor Constantin Schreiber geladen.Robert Michael/dpa

Bei der Mahnwache an der Dresdner Frauenkirche waren Kultusminister Conrad Clemens (CDU), Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) sowie der ehemalige Tagesschau-Sprecher und Autor Constantin Schreiber geladen.Robert Michael/dpa

© Robert Michael/dpa

Am dritten Jahrestag des Terrorangriffs der islamistischen Hamas auf Israel haben an der Frauenkirche in Dresden Hunderte Menschen der Opfer gedacht. Zu der Mahnwache hatte die Arbeitsgruppe Dresden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) geladen. Sie verlief friedlich und ohne Störungen, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur beobachtete.

„Wir tragen Verantwortung: Wir müssen uns für das jüdische Leben und gegen Antisemitismus einsetzen - und zwar jeden Tag“, sagte Kultusminister Conrad Clemens (CDU) bei der Mahnwache. Die schrecklichen Bilder, die man sich zuvor nie habe vorstellen können, gehörten zum Gedenken an den 7. Oktober dazu. „Mir gehen die Bilder nicht aus dem Kopf.“

Zu den weiteren Rednern zählten Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) sowie der ehemalige Tagesschau-Sprecher und Autor Constantin Schreiber. Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden hatte am Abend zu weiteren Gedenkveranstaltungen in Leipzig und Chemnitz geladen. 

Bei dem Massaker der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 wurden rund 1.200 Menschen getötet und 251 in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte darauf mit einer militärischen Offensive im Gazastreifen. Sie führte zu einem langanhaltenden Krieg, bei dem Zehntausende Menschen getötet wurden.

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