Hamburger demonstrieren gegen Krieg und Aufrüstung
Beim Hamburger Ostermarsch wird für Frieden und gegen Wehrdienst, Waffenlieferungen und US-Raketen in Deutschland protestiert. Auf der Bühne heißt es außerdem: „Russland ist nicht unser Feind“.
Gegen Krieg und für Frieden ziehen die Demonstrierenden durch Hamburg.Markus Scholz/dpa
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Gaza, Ukraine und Iran: Unter dem Motto „Nicht unser Krieg!“ demonstrieren am Ostermontag hunderte Hamburger und Hamburgerinnen gegen Krieg und für Frieden. Zum alljährlich stattfindenden Ostermarsch hatte das Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung aufgerufen. Unter den Demonstrierenden sind unter anderem die Gewerkschaft Verdi, Anhänger und Anhängerinnen der Partei Die Linke sowie Schüler und Schülerinnen.
Knapp 2.000 Menschen gegen Waffen
Nach Angaben der Polizei wurden 3.000 Menschen zur Demonstration angemeldet. Einem dpa-Reporter zufolge zogen nach der Osterandacht und Auftaktkundgebung an der Kreuzung Landwehr/Hasselbrook gegen 14.00 Uhr rund 1.500 bis 2.000 Menschen mit Plakaten und Rufen wie „Bildung statt Bomben“ und „Frauenhäuser statt Kriegseinsätze“ los in Richtung des Carl-von-Ossietzky-Platzes, auf dem die Abschlusskundgebung stattfindet.
Die Forderungen des diesjährigen Ostermarsches lauten: Abrüstung, kein Wehrdienst, ein Stopp aller Waffenlieferungen, mehr Geld für Soziales und keine US-Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden.
„Russland ist nicht unser Feind“
Auf dem Podium wurde zudem mehrfach betont: „Russland ist nicht unser Feind“. Unter dem gleichnamigen Motto wurden Demonstrationen in Hamburg und Berlin angekündigt.
Die Demonstrierenden äußern ihre Forderungen beim Ostermarsch.Markus Scholz/dpa
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Es wird protestiert gegen Waffenlieferungen und Aufrüstung. Markus Scholz/dpa
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