Hertha hofft in Braunschweig auf erneuten „Gamechanger“
Nach Frust und Rückschlag gegen Kaiserslautern braucht Hertha dringend ein Erfolgserlebnis im Saisonendspurt der 2. Fußball-Bundesliga. Wird Braunschweig erneut zum Wendepunkt?
Trainer Stefan Leitl hat mit Hertha BSC den Bundesliga-Aufstieg so gut wie verspielt. (Archivbild)Bernd Thissen/dpa
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Hertha-Trainer Stefan Leitl erhofft sich von dem Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig eine ähnliche Signalwirkung wie im Vorjahr. Im Frühjahr 2025 hatten die Berliner mit 5:1 bei den Niedersachsen gewonnen und eine Trendwende im Abstiegskampf eingeleitet. In den folgenden acht Ligaspielen bis zum Ende der Spielzeit verlor der Hauptstadt-Club dann nur noch eine Partie.
Für Leitl ist es rückblickend das bislang bedeutendste Spiel als Hertha-Trainer. „Das war ein Gamechanger im letzten Jahr für uns in der Situation, in der wir uns befanden, so ein Auswärtsspiel zu spielen. Vielleicht kann es am Sonntag wieder einer werden“, sagte Leitl, vor dem Duell am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). Ziel sei es, die 50-Punkte-Marke zu erreichen und zu versuchen, den Abstand zu verkürzen, „um mehr Spannung reinzubekommen“.
Entwarnung bei Klemens, Fragezeichen bei Kownacki
Nach der Niederlage in der Vorwoche gegen Kaiserslautern ist der Aufstieg endgültig so gut wie verspielt. Vor dem 30. Spieltag beträgt der Rückstand auf Relegationsplatz drei schon sechs Zähler. „Wir waren schon alle sehr enttäuscht und geknickt“, berichtete Leitl.
Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Offensivspieler von Dawid Kownacki. Der Pole hatte im Training einen Schlag aufs Sprunggelenk abbekommen. Leitl wolle das Abschlusstraining am Samstag abwarten. Abwehrspieler Pascal Klemens stehe hingegen zur Verfügung.