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Heiterblick nimmt Produktion wieder auf - Kurzarbeit beendet

Nach Monaten der Krise gibt es beim Leipziger Straßenbahnbauer ein wichtiges Signal. Doch bis zur endgültigen Rettung ist noch ein Schritt zu gehen.

Von dpa

26.03.2026

Die Produktion beim Leipziger Straßenbahnbauer Heiterblick ist wieder angelaufen, die Übernahme durch einen polnischen Hersteller steht jedoch noch aus. (Archivbild) Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Die Produktion beim Leipziger Straßenbahnbauer Heiterblick ist wieder angelaufen, die Übernahme durch einen polnischen Hersteller steht jedoch noch aus. (Archivbild) Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

© Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Beim insolventen Leipziger Straßenbahnbauer Heiterblick ist die Produktion wieder angelaufen. „Die Kurzarbeit ist beendet“, bestätigte ein Unternehmenssprecher. Nach Monaten der Unsicherheit kehrt damit schrittweise wieder ein regulärer Betrieb in die Werkhallen zurück. Zuvor hatte die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet.

Übernahme soll noch im Frühjahr abgeschlossen werden

Die wirtschaftliche Grundlage für die Rettung sei gelegt. Laut Sprecher sei „alles in trockenen Tüchern“. Der Abschluss der Übernahme durch den polnischen Schienenfahrzeughersteller Pesa steht jedoch noch aus. Das Gericht soll den Insolvenzplan voraussichtlich Mitte April bestätigen, anschließend folgt eine gesetzliche Einspruchsfrist für Gläubiger. Dann könnte der Eigentümerwechsel Ende Mai endgültig vollzogen werden.

Pesa hatte Anfang Januar angekündigt, Heiterblick vollständig zu übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung war bereits im Dezember unterzeichnet worden, der Abschluss wurde damals für das erste Quartal 2026 angestrebt.

Investor will Standort stärken und Jobs sichern

Mit dem Einstieg des Investors sollen der Standort Leipzig gestärkt und die rund 250 Arbeitsplätze gesichert werden. Zudem ist geplant, die Produktion schrittweise auszubauen. Heiterblick hatte seit April 2025 ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung durchlaufen, nachdem unter anderem Lieferprobleme und gestiegene Kosten das Unternehmen in Schwierigkeiten gebracht hatten.