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Hamburg plant Büroflächen-Abbau um bis zu 20 Prozent

Bis 2040 sollen in Hamburg bis zu 20 Prozent weniger Büroflächen genutzt werden. Welche Rolle spielen Desk-Sharing-Modelle bei diesem Vorhaben?

Von dpa

23.09.2026

Finanzsenator Andreas Dressel will die von der Stadt angemieteten Büroflächen reduzieren. (Archivbild)Michael Bahlo/dpa

Finanzsenator Andreas Dressel will die von der Stadt angemieteten Büroflächen reduzieren. (Archivbild)Michael Bahlo/dpa

© Michael Bahlo/dpa

Die Stadt Hamburg will bis zum Jahr 2040 ihre Büroflächen um bis zu 20 Prozent reduzieren. Einen entsprechenden Beschluss hat der Senat der Hansestadt bereits gefällt. „Für die anstehende Konsolidierung des Haushalts werden wir auch kräftig die Raumkostenbremse betätigen müssen“, sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD): „Und zwar nicht nur bei Neuanmietungen, sondern auch im Bestand.“

Aktuell nutzt die Stadt nach Angaben der Finanzbehörde rund 1,24 Millionen Quadratmeter Büroflächen, deren Mietverträge bis zum Jahr 2040 auslaufen. Eingespart werden sollen bis 2040 etwa 180.000 bis 250.000 Quadratmeter. Das jährliche Mietbudget im Haushalt der Hansestadt beläuft sich gegenwärtig auf rund eine Milliarde Euro. Die Maßnahme sei „Teil des Haushaltssicherungs- und Konsolidierungskonzepts, das der Senat sich zu Erreichung seiner Konsolidierungsziele bis 2030 vorgenommen hat“, hieß es in einer Mitteilung.

Stadt setzt auf moderne und flexible Arbeitsplatzkonzepte

Durch moderne und flexible Arbeitsplatzkonzepte könne eine Reduzierung der benötigten Flächen erreicht werden. Die gelinge laut Senator Dressel vor allem dadurch, dass die Stadt „zunehmend auf zeitgemäße Desk-Sharing-Modelle setzt und der Anspruch auf einen fest zugewiesenen, eigenen Arbeitsplatz zugunsten offener, tätigkeitsbasierter Arbeitswelten entfällt. Die alte Amtsstube als Einzelbüro wird immer mehr der Vergangenheit angehören.“

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