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Kindergeldbetrug? Polizei kontrolliert Unterkunft in Hamburg

Am Morgen rückt die Polizei in Hamburg mit vielen Einsatzkräften vor einer Flüchtlingsunterkunft an. Sie unterstützt einen Einsatz der Arbeitsagentur für Arbeit. Welchen Verdacht hat die Behörde?

Von dpa

25.06.2026

Am Morgen gibt es einen Großeinsatz an einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Winterhude. (Illustration)Marcus Brandt/dpa

Am Morgen gibt es einen Großeinsatz an einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Winterhude. (Illustration)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Die Hamburger Polizei hat eine große Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Winterhude wegen des Verdachts auf Kindergeldbetrug am frühen Morgen umstellt und Bewohner kontrolliert. Im Auftrag der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit wurden die Personalien überprüft, wie ein Sprecher der Bundesagentur auf Anfrage sagte. 

„Gegenstand der Überprüfungen ist insbesondere der Verdacht von vorgetäuschten Identitäten und Staatsangehörigkeiten.“ Kontrolliert wurde auch, ob die gemeldeten Personen tatsächlich dort leben, wie er weiter sagte. Das betreffe sowohl Eltern als auch Kinder. Insgesamt seien 150 Verdachtsfälle geprüft worden. 

Gegen 6.00 Uhr gab es eine Lagebesprechung und kurz danach startete der Einsatz im sogenannten Ukraine-Haus, wie es im Polizeilagezentrum hieß. Die Kontrollen dauerten weniger als zwei Stunden. Im Einsatz waren Beamtinnen und Beamte der Landespolizei und des Landeskriminalamts.

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