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FC St. Pauli stoppt Wolfsburg: 1:0 nach Fujita-Tor

Im Mai besiegelt der VfL Wolfsburg den Abstieg des FC St. Pauli. Wenig später folgt der VfL den Hamburgern. Jetzt nehmen die Hamburger Revanche in der 2. Bundesliga.

Von dpa

12.09.2026

Viel Tempo, viel Unterhaltung: der FC St. Pauli und der VfL Wolfsburg boten einiges. Daniel Bockwoldt/dpa

Viel Tempo, viel Unterhaltung: der FC St. Pauli und der VfL Wolfsburg boten einiges. Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

Joel Fujita hat den FC St. Pauli zum ersten Saisonsieg in der 2. Fußball-Bundesliga geschossen und dem Erstliga-Mitabsteiger VfL Wolfsburg einen herben Dämpfer verpasst. Der Japaner erzielte mit einem abgefälschten Schuss in der 88. Minute den entscheidenden Treffer zum 1:0 (0:0). 

Beide Mannschaften boten beste Unterhaltung, mit jeweils einem Lattentreffer auf beiden Seiten und zahlreichen Strafraumszenen. Am Ende waren die Hamburger die glücklichen Sieger und feierten den ersten Erfolg in einem Punktspiel seit dem 28. Februar in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim (1:0). Die Wolfsburger kassierten am fünften Spieltag die erste Niederlage und verloren vorerst den Anschluss an die direkten Aufstiegsplätze. 

Revanche für den letzten Bundesliga-Spieltag im Mai

Vor knapp vier Monaten waren beide Vereine in der Bundesliga das letzte Mal aufeinandergetroffen. Am 16. Mai setzte sich der VfL am letzten Spieltag der Saison mit 3:1 durch. Der FC St. Pauli stieg als Tabellenletzter ab, die Wolfsburger retteten sich in die Relegation, scheiterten dort am SC Paderborn und folgten dem Kiezclub in die 2. Liga. 

Dass die Niedersachsen am Ende dieser Saison den Weg wieder in die entgegengesetzte Richtung gehen möchten, machten sie auch in Hamburg von Beginn an deutlich. Die Gäste waren vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion in den ersten Minuten überlegen und hatten mit einem Lattentreffer beim Freistoß von Fabian Reese (5.) die erste Chance.

Kurzfristige Ausfälle auf beiden Seiten 

Doch der FC St. Pauli hielt dagegen, initiierte eigene Offensivaktionen. So entwickelte sich eine temporeiche Partie mit Torraumszenen auf beiden Seiten. Dabei fehlten beiden Trainern kurzfristig wichtige Spieler. St. Paulis Marcel Rapp musste auf die Verteidiger Tomoya Ando (privater Grund) und Marcus Mathisen (krank) verzichten. Zudem war Spielgestalter Branimir Hrgota verletzt. 

Auch Wolfsburgs Trainer Tobias Strobl war zum Umbauen gezwungen. Der Ex-HSVer Robert Glatzel war wegen Krankheit nicht dabei, Elvis Rexhbecaj wegen Verletzung.

Auch nach der Pause blieb das Spiel unterhaltsam. Beide Mannschaften hatten zahlreiche Chancen, in Führung zu gehen. St. Paulis Connor Metcalfe (60.) kam mit seinem Lattentreffer einem Tor in Halbzeit zwei zunächst am nächsten. Als alle mit einer Punkteteilung rechneten, schoss Fujita den Kiezclub ins Glück.

Auch wenn St. Paulis  Abdoulie Ceesay diesmal über Wolfsburgs Cleiton steht, das Spiel des FC St. Pauli gegen VfL Wolfsburg war ein Kampf auf Augenhöhe. Daniel Bockwoldt/dpa

Auch wenn St. Paulis Abdoulie Ceesay diesmal über Wolfsburgs Cleiton steht, das Spiel des FC St. Pauli gegen VfL Wolfsburg war ein Kampf auf Augenhöhe. Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

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