Erinnern an den Holocaust - Berlin gedenkt der Opfer
Weltweit wird am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz der Opfer gedacht - und an die Verbrechen der Nazis erinnert. Auch in Berlin wenden sich Viele gegen das Vergessen.
Kerzen stehen vor dem Holocaust-Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Markus Lenhardt/dpa
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81 Jahre nach der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz gedenken heute auch in Berlin Politik, Theater, Kirchen und engagierte Bürger der Opfer des Holocaust. Es gibt Gedenkgottesdienste und andere Veranstaltungen. Das Brandenburger Tor in Berlin wird ab Sonnenuntergang mit dem Schriftzug der internationalen Gedenkkampagne „#WeRemember“ angestrahlt.
Am 27. Januar wird weltweit an die Opfer des Nationalsozialismus und an den Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau erinnert. Wie kaum ein anderer Ort stehe Auschwitz-Birkenau bis heute für die menschenverachtende Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) vorab. „Sechs Millionen Jüdinnen und Juden wurden ermordet – Frauen, Männer und Kinder. Dieses unermessliche Leid werden wir niemals vergessen“, erklärte er.
Kerzen am Vorabend
Am Vorabend des Gedenktages wurde in Berlin am Denkmal für die ermordeten Juden in Europa gedacht. Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Religion stellten dabei Kerzen an dem Stelenfeld von Architekt Peter Eisenman unweit des Brandenburger Tors auf, das an die unter der Nazi-Herrschaft ermordeten sechs Millionen Juden erinnert.
Im Berliner Abgeordnetenhaus wurde eine Ausstellung des Jugendforums denk!mal 2026 eröffnet. Rund 200 Kinder und Jugendliche aus ganz Berlin präsentieren dabei in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ihre Projekte und Initiativen. Die Ausstellung ist noch bis zum 20. März während der regulären Öffnungszeiten zu sehen.